Neues Jahr, neues Steuerglück?

10. Januar 2020

Dein Papierstapel wird immer größer und am liebsten, würdest du alles dem Reißwolf überlassen? Nicht so voreilig!
Hier erfährst du, welche Belege du vernichten kannst und was du 2020 doch aufbewahren solltest.

Finanzamt will keine Belege mehr

Seit 2017 musst du dem Finanzamt keine Belege mehr mit der Steuererklärung vorlegen. Dennoch ist es ratsam, sie nicht sofort weg zu werfen. Denn wenn das Finanzamt Rückfragen hat, musst du bestimmte Ausgaben nachweisen können. Kannst du das dann nicht, kann es sein, dass deine Steuererstattung schrumpft. Deshalb ist es sinnvoll, Rechnungen und Belege zumindest so lange aufzubewahren, bis der Steuerbescheid da ist und Bestandskraft hat.

Welche Belege sind wichtig?

Wichtig sind vor allem Ausgaben, die du für deinen Job getätigt hast. Diese können als sogenannte Werbungskosten bei der Steuer angesetzt werden. Das heißt für dich, dass alle Belege hierzu grundsätzlich wichtig sind. Welche Ausgaben das alles sein können, findest du in unserem Beitrag „Was sind Werbungskosten?“.

 

Noch nicht genug?

Wenn du schon fleißig bei der Belegsuche bist, schau dir doch noch die folgenden Punkte an.
Auch hier winkt eine Steuerersparnis.

Welche Versicherungen zahlst du?

Bei Versicherungen lohnt es sich, die Beitragsbescheinigungen aufzuheben. Einige von ihnen können in der Steuererklärung angegeben werden.

Hast du gespendet?

Wenn du mehr als 200 € für einen guten Zweck gespendet hast, brauchst du hierfür die Spendenbescheinigung. Für alles darunter reichen auch Kontoauszüge, auf denen man sieht, wieviel du für welche Organisation gespendet hast.

Husten, Schnupfen, Heiserkeit

Rechnungen oder Rezepte für verordnete Medikamente oder Behandlungen solltest du aufbewahren, sofern du einen Teil selbst zahlen musstest.

Haus und Hof

Hattest du bei der Gartengestaltung oder in deiner Wohnung Hilfe von Handwerkern? Dann hebe hierfür die Rechnung und den Kontoauszug mit deiner Zahlung auf. Gleiches gilt auch für Pflegekräfte oder andere Personen, die bei dir im Haushalt gearbeitet haben.

So viele Ausgaben hattest du gar nicht?

Für viele Kosten gibt es im Steuerrecht Pauschalbeträge. Diese kannst du immer ansetzen, egal, wie hoch dein tatsächlicher Aufwand war. Sind deine Ausgaben niedriger als diese Pauschalen, kannst du dir die Belegsuche vielleicht sogar ganz sparen.
Schau doch einfach mal in unseren Artikel zu den zehn wichtigsten Pauschalen.

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2020-01-13T16:05:58+01:00