7 einfache Gründe, warum mich ehrenamtliches Engagement so glücklich macht

Ehrenamtliches Engagement macht dich glücklich.

Und wenn du das nicht glaubst, dann hast du es vermutlich noch nicht ausprobiert.

Ich erzähle euch heute 7 einfache Gründe, warum mich ehrenamtliches Engagement so glücklich und zufrieden stimmt.

Und bei dir wird das bestimmt nicht anders sein.

 

5 Gründe, warum mich ehrenamtliches Engagement so glücklich macht.

 

Heute ist der 20.03.2017.

 

Na und ? – Wirst du dir vermutlich jetzt denken.

Manch einer wird vielleicht jedoch wissen: Heute ist der internationale Tag des Glücks.

Und Frühlingsanfang.

In meinen Augen kann es keine schönere und passendere Kombination geben.

Neulich sagte meine Kollegin zu mir: „Du, Jessica, bald ist Frühlingsanfang. Ich muss dich vorwarnen: Wenn die Sonne rauskommt, dann werde ich zum Hippie. Also, falls du Morgenmuffel bist, dann tut es mir jetzt schon leid. Ich werde dich total nerven. Ich liiiiiebeeee die Sonne!“

Dabei strahlte sie ziemlich.

Ich liebe die Sonne auch, dachte ich mir im Stillen.

„Und du? Was macht dich so richtig glücklich? So sehr, dass du am liebsten die ganze Zeit strahlen willst, wenn du daran denkst?“, fragte sie mich.

Ich musste tatsächlich einen Augenblick nachdenken. Mir fiel nichts ein. Nichts konkretes.

„Ich weiß nicht so recht. Es gibt vieles, was mich glücklich macht“, sagte ich zu ihr.

Doch die Frage ließ mich nicht los. Ich dachte oft darüber nach. Was war bloß die eine Sache, die mich so richtig glücklich macht? Die mein Inneres ausfüllt, mich zur Höchstleistung anspornt, mich lächeln lässt, auch wenn es draußen mal regnet?

 

Heute morgen dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen.

 

Es gibt diese eine Sache:

Meine ehrenamtlichen Tätigkeiten. Mein Engagement. Meine Vereinsarbeit.

Plötzlich fielen mir jede Menge Gründe ein, die genau diesen Glückszustand belegen und das festhalten, was mich so sehr an mein ehrenamtliches Engagement bindet.

Aber vorab: Was genau ist eigentlich Glück?

Was ist Glück?

Eine Frage, die sich die Menschheit wohl schon seit ewigen Zeiten stellt.

Die Glücksforschung (ja, die gibt es!) definiert Glück als einen Zustand des subjektiven Wohlbefindens. Eine verbreitete Glücksformel besagt, dass man den Zustand des allumfassenden Glücks dann erreicht, wenn man mit sich und dem Leben, seinen persönlich wichtigsten Lebensbereichen zufrieden ist und häufig angenehme Gemütszustände durchlebt.

Das klingt für mich plausibel!
Denn im Ehrenamt erlebe ich täglich angenehme Gemütszustände. Es macht einen Großteil meines Lebens aus, der mir zunehmend wichtiger wird. Habe ich Erfolge in meiner ehrenamtlichen Tätigkeit, dann bin ich auch insgesamt viel glücklicher.
Warum das so ist, möchte ich euch jetzt verraten.

7 Gründe, warum mich ehrenamtliches Engagement so glücklich macht

Nun folgen meine 7 einfachen Gründe, warum mich ehrenamtliches Engagement so glücklich macht

1.Helfen macht einfach Spaß – und Spaß macht glücklich!

Dass Helfen glücklich und zufrieden macht, hat die Glücksforschung längst wissenschaftlich nachgewiesen.

Und tatsächlich ist es so simpel, wie es klingt: Helfen macht glücklich!

Warum?

Weil wir meistens eine direkte Rückmeldung auf unser Handeln bekommen.

Das kann ein Lächeln, eine Geste oder ein Wort sein.

Wenn man jemandem hilft und dieser sich dafür bedankt, dann ist das die höchste Bewertung unserer ehrenamtlichen Tätigkeit.

Warum man Ehrenamtlichen übrigens öfter mal „Danke“ sagen sollte, erfahrt ihr von meiner Kollegin Lena in ihrem Beitrag „Einfach mal danke sagen“. 

Hilfsbereitschaft ist eine Tugend. Für mich ist sie ein Grundpfeiler meines Lebens.

Wenn ich anderen nicht helfen kann, bin ich unglücklich. Ich fühle mich nicht gebraucht und eigennützig.

Helfe ich meinen Mitmenschen aber, dann macht mich das stolz. Es macht Spaß, sich auch mal um andere zu kümmern. Sich für andere einzusetzen.

Wer andere Menschen glücklich machen kann, der kann auch selbst viel leichter glücklich sein.

Mir geht es so mit meinem Chor: Wenn ich sehe, wie die kleinen Mädels in meinem Jugendchor sich weiterentwickeln und ich ihnen nützliche Tipps geben kann, durch die sie ihre Gesangstechnik verbessern und an Bühnenerfahrung gewinnen können, dann geht mein Herz auf. Ich bin stolz auf sie und das macht mich überglücklich.

2. Ehrenamtliches Engagement stiftet Sinn, Selbstbestimmung und Halt

Wer sich neben dem Job und dem Familien-Alltag freiwillig betätigt, der ist ganz bestimmt auf der Suche nach Sinn und Selbstbestimmung.

Denn bei der ehrenamtlichen und freiwilligen Arbeit geht es zunächst einmal darum, etwas zu tun, das man sich selbst auferlegt.

Es geht darum, Ziele zu erreichen, die man sich selbst setzt. Denn auch wenn ein Vorstand oder ein Vorsitzender konkrete Erwartungen hat, steht man zu diesen meist anders, als im Berufsleben. Man bewegt sich eben  nicht in einem Arbeitsverhältnis, sondern auf freiwilligem Terrain. Das ist ein grundlegender Unterschied.

Wer also freiwillig arbeitet, sucht nicht nur nach Selbstbestimmung, sondern auch gewissermaßen nach Sinnhaftigkeit. 

Klar, man könnte die freie Zeit auch einsam und auf der heimischen Couch verbringen.

Aber die ehrenamtliche Tätigkeit gibt einem etwas, das einem das Nachmittagsprogramm im Fernsehen nicht geben kann: Man bekommt eine sinnvolle Aufgabe, von der man weiß, dass sie wichtig ist. Das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun und seine Zeit nicht zu „verschwenden“, kann einem ungemeinen Halt geben.

Ehrenamtliches Engagement stärkt das Gemeinschaftsgefühl und weckt den Teamgeist

Wer sich mit anderen Menschen verabredet, um gemeinsam etwas zu (er)schaffen, der ist Teil einer Gemeinschaft. Trifft sich diese Gemeinschaft öfter, gewinnt sie an Stärke.

Eine tolle Gemeinschaft zu erfahren, neue Menschen kennen zu lernen und vielleicht sogar Freundschaften fürs Leben zu schließen, ist für viele der primäre Grund, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Sich in einer Gemeinschaft näher zu kommen, gibt einem das Gefühl, dass man gemeinsam etwas bewegen kann in dieser Welt.

Dabei ist es gar nicht immer so einfach, sich in eine bereits bestehende oder neu gegründete Gemeinschaft einzugliedern. Hier ist definitiv Teamgeist gefragt! Aufgaben teilen, sich auf den anderen verlassen können, selbst verlässlich sein…

Teamgeist zu spüren ist definitiv eine Erfahrung, die glücklich machen kann.

 

Ehrenamtliches Engagement stärkt das Selbstbewusstsein

Eines muss man im Ehrenamt ganz bestimmt können: Auf andere zu gehen!

Ich weiß, dass das nicht immer einfach ist. Besonders dann nicht, wenn man von Natur aus ein sehr introvertierter Mensch ist.

Soziales Engagement hilft uns dabei, unser Selbstwertgefühl zu verbessern. Und dadurch nimmt das Selbstbewusstsein ganz automatisch zu.
Wenn wir wissen, dass wir gebraucht werden und etwas gut gemacht haben, dann fühlen wir uns gebraucht und sicher. Genau diese Sicherheit strahlen wir dann auch aus.

Ehrenamtliches Engagement verbessert unsere sozialen Kompetenzen

Im Ehrenamt muss man sich täglich mit Konflikten vieler Arten herumschlagen. Denn genau wie im beruflichen Leben, kann es auch hier zu sozialen Konflikten kommen.
In solchen Situationen diplomatisch zu reagieren, ist eine Fähigkeit, die uns im Leben oft weiterbringen wird.

In einer ehrenamtlichen Tätigkeit haben wir die Chance, genau diese Kompetenz zu fördern und täglich anzuwenden.

Sozial gut vernetzte Menschen sind einfach die glücklicheren. 🙂

Sich aktiv in der Welt zu engagieren, macht glücklich

Die Zeit vergeht. Ob wir wollen oder nicht. Sie vergeht. Und die Welt dreht sich Stunde um Stunde ein Stückchen weiter.

Ich finde das Gefühl der dauerhaften Passivität ganz schrecklich, kaum auszuhalten. Hingegen macht es mich wirklich glücklich, wenn ich mich aktiv für etwas einsetzen kann. Wenn ich das Gefühl habe, dass meine Arbeit die Welt wieder ein kleines bisschen besser und lebenswerter macht.

Wer viel gibt, der bekommt auch viel zurück

Wer viel gibt, bekommt viel zurück. Eine einfache Gleichung, die jedoch absolut nichts mit materiellen Gütern zu tun hat.

Ich gebe viel Zeit und Kraft in ehrenamtliche Projekte, doch ohne dafür Bezahlung oder materielle Gegenwerte zu bekommen. Und ganz ehrlich? Ich find’s gut so. Denn das, was ich zurückbekomme, ist so viel wertvoller als Geld: Ein Lächeln, Erfahrung, Wissen, soziale Kompetenzen und einfach das Gefühl, etwas geschafft zu haben.

 

Das stimmt zufrieden.

Das gibt Sinn.

Das macht mich einfach glücklich. 

 

Und nun möchte ich die Frage meiner Kollegin Lena  an dich weitergeben: 

„Was macht dich so richtig glücklich? So sehr, dass du am liebsten die ganze Zeit strahlen willst, wenn du daran denkst?“

 

Jessica Diehl

Hallo! Ich heiße Jessica Diehl, bin 26 Jahre alt und blogge hier für MEINVEREIN. Auch privat beschäftige ich mich sehr viel mit der Vereinswelt, denn ich bin selbst in mehreren Vereinen tätig - sowohl als Mitglied als auch in der Vereinsverwaltung.

Schreibe einen Kommentar