Sonderbriefmarken: Thema Behindertensport

Die neuen Sonderbriefmarken zur Förderung der Stiftung Deutsche Sporthilfe kommen an die Postschalter. Die Marken haben schon eine lange Tradition. Dieses mal steht der Behindertensport im Blick.

Sonderbriefmarken gibt es schon lange – das Thema des Behindertensports ist neu

Seit 1968 erscheinen Sondermarken, mit denen inzwischen über 130 Millionen Euro zusammengetragen wurden, um soziale Belange und Aufgaben im Bereich des Nachwuchs- und Spitzensports zu unterstützen. Die neuen Marken haben den Behindertensport zum Thema.

Eine beachtliche Sammlung an Sportmarken

 

Ausdrucksstarke Motive in kräftigen Farben prägen die drei Marken zum Thema Behindertensport, die im Mai 2015 herausgegeben werden. Zur Förderung dieses Sports arbeiten die Stiftung Deutsche Sporthilfe und der Deutsche Behindertensportverband seit langem eng zusammen. So werden junge Behindertensportler bereits seit den siebziger Jahren von der Deutschen Sporthilfe unterstützt – im Behinderten- und Gehörlosensport aktuell über 400 Athleten.

Wettkämpfe für Behinderte gab es bereits im Jahr 1948. Damals initiierte der Arzt Sir Ludwig Guttmann erstmals eigene Sportspiele für Rollstuhlfahrer: die Stoke Mandeville Games mit damals 16 Teilnehmern. Daraus entwickelten sich die Paralympics mit zuletzt fast 4.500 Aktiven. Mit seinen Cartoons „Rollstuhltennis“, „Leichtathletik“ und „Monoski“. veranschaulicht der international bekannte Grafiker Prof. Henning Wagenbreth aus Berlin sehr einprägsam, welche Kraft und Dynamik dem Sport behinderter Menschen innewohnen. Die Briefmarken sind bereits seit dem 7. Mai 2015 in den Verkaufsstellen der Deutschen Post AG erhältlich.