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Paypal

PayPal ist derzeit eine der beliebtesten Zahlungsdienste im Internet. Falls ihr einen Fanshop betreibt, solltet ihr darüber nachdenken, ob ihr auch diese Zahlungsmöglichkeit anbieten wollt. Ihr benötigt hierfür ein PayPal-Geschäftskonto und der Zahlungspflichtige muss über ein privates PayPal-Konto verfügen. Wenn ihr ein Geschäftskonto angelegt habt, stellt euch PayPal einen Button zur Verfügung, die ihr in eure Internetseite einbinden könnt. Wie ihr euch bei PayPal angemeldet, erfahrt ihr auf der PayPal-Internetseite.

Wenn ihr euch als Händler bei PayPal angemeldet, wird dort ein Konto für euch eingerichtet, das mit dem Bankkonto des Vereins verbunden wird. PayPal bucht eure Forderungen beim Kunden ab und schreibt sie eurem PayPal Konto gut. Eurem Guthaben könnt ihr dann auf das Vereinsbankkonto übertragen.

Das hört sich zunächst alles sehr gut an, hat aber einen gewaltigen Haken: PayPal verlangt für diesen Service ordentlich Gebühren. Im Normalfall setzt sich die von euch zu tragende Gebühr aus einem Festbetrag und einer prozentualen Umsatzbeteiligung zusammen.

Beispiel: der Jahresbeitrag von 100 Mitgliedern zu je 120 € wird per PayPal eingezogen. Für den monatlichen Umsatz von 1200 € müsst ihr 2,49 % Gebühren bezahlen. Das entspricht 29,88 €. Hinzu kommen pro Buchung 0,35 € = 35,00 €. Insgesamt zahlt ihr also 64,88 € – weit über 5 % der eingenommenen Beiträge. PayPal bietet auch den Service „PayPal plus“ an. Hier hat der Kunde die Möglichkeit zwischen verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten (Lastschrift, Kreditkarte, Rechnungskauf, Ratenzahlung usw.) zu wählen.