Ihr Auto muss mal wieder in die Werkstatt? Na, das kann ja teuer werden! Da wäre es doch prima, wenn es Steuervorteil für die Autoreparatur geben würde.

Welche Kosten rund ums Auto mindern die Steuer?

Ausgaben rund um Ihr Auto können Sie grundsätzlich von der Steuer absetzen. Vorausgesetzt, Sie nutzen den Wagen auch beruflich bzw. betrieblich. Einzige Ausnahme: Die KFZ-Haftpflichtversicherung mindert auch bei einem rein privat genutzten Auto Ihre Steuer.

Müssen Sie für Ihren täglichen Arbeitsweg einige Kilometer im Auto zurücklegen? Dann können Sie auch den Arbeitsweg in der Steuererklärung absetzen: So fallen pro Entfernungskilometer bei der Pendlerpauschale 30 Cent an – und das rechnet sich!

Ausgaben für Reparatur absetzen

Doch: Wie sieht es nun mit den Ausgaben für eine Autoreparatur aus? Kein Problem ist der Kostenansatz in der Steuererklärung bei Gewerbetreibenden: Ist der Firmenwagen in der Werkstatt, können Sie die Kosten der Reparatur als Betriebsausgaben absetzen.

Auch bei Freiberufler und Selbstständige mindern die Ausgaben die Steuerlast, wenngleich bei teils privater Nutzung des Autos nur anteilig.

Nur Reparatur aufgrund eines Unfalles absetzbar

Auch Arbeitnehmer können die Kosten für die Autoreparatur als Werbungskosten in der Steuererklärung absetzen. Allerdings nur mit Einschränkung: Sie können nur Kosten absetzen, die infolge eines Unfalles auf einer beruflichen Strecke entstanden sind. Normale Autoreparaturen hingegen sind nicht von der Steuer absetzbar, denn diese sieht das Finanzamt als mit der Pendlerpauschale abgegolten.

Zu den beruflichen Fahrten zählen folgende Fahrten

  • Arbeitsweg
  • Dienstreise
  • Familienheimfahrt bei doppelter Haushaltsführung

Sind Sie auf dem Arbeitsweg jedoch einen Umweg gefahren, stellt sich das Finanzamt quer – und streicht Ihnen die Kosten. Denn der Unfall muss auf der direkten berufsbedingten Strecke passiert sein.

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Welche Kosten können Sie absetzen?

In der Steuererklärung absetzbar sind alle Reparaturkosten, die Sie im Zusammenhang mit dem Unfall selbst tragen mussten. Diese Unfallkosten sind zusätzlich zu den Fahrtkosten, die mit der Entfernungspauschale oder Dienstreisepauschale geltend gemacht werden, steuerlich abziehbar.

Wichtig: Kostenerstattungen seitens Arbeitgeber, Versicherung, Unfallgegner oder dritter Seite müssen sie den Reparaturkosten gegenrechnen. Sie dürfen nur die Kosten absetzen, die Sie tatsächlich bezahlt haben. Springt die Vollkaskoversicherung ein, ist nur die Selbstbeteiligung absetzbar.

So einfach geht der Kostenansatz in steuer:Web:

 

 

 

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