Facebook, Twitter, WhatsApp – eine Welt ohne soziale Medien? Heute unvorstellbar! Das kann praktisch sein. Leider aber auch gefährlich. Denn Mobbing im Internet tritt immer häufiger auf. Wir zeigen, was du als Opfer tun solltest.

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Anonymität verringert Hemmschwelle

92 Prozent der 12- bis 19-Jährigen haben ein eigenes Smartphone. Und jeder dritte Schüler ist der Studie zufolge bereits einmal im Internet gemobbt worden. Das Problem: Jugendliche wollen häufig Anerkennung und Anschluss, geben daher private Daten wie ihre Adresse oder Telefonnummer auf Online-Plattformen preis, stellen Bilder oder Videos von sich ins Netz. Und in der Anonymität des Internets finden sich leicht Täter, die damit Schindluder treiben – und das vor einem großen Publikum.

Es ist natürlich viel einfacher, übers Netz irgendjemanden fertig zu machen, denn da muss man demjenigen ja nicht gegenübertreten. Den Tätern ist oft gar nicht klar, dass das Gesetz verbietet, was sie tun. Die häufigsten Straftaten, die eine Rolle spielen, sind Verleumdung, Beleidigung, aber auch Körperverletzung, also seelische Verletzung.

Kein Cybermobbing-Paragraph

Südkorea hat eines, Großbritannien auch: ein Gesetz gegen Cybermobbing. In Deutschland gelten zwar Straftaten wie Nötigung, Beleidigung, Verleumdung oder üble Nachrede auch im Netz – einen speziellen Paragraphen für Cybermobbing gibt es jedoch nicht.

Ein eigenes Gesetz gegen Mobbing gibt es in Deutschland nicht – auch wenn Initiativen wie das Bündnis gegen Mobbing im Internet das fordern. Damit die Täter wissen, dass wenn bestimmte Dinge wie Beleidigung oder Belästigung über das Internet geschehen: Ich handle hier gegen das Gesetz. Und dass die Opfer wissen: Hier gibt es ein Gesetz, das schützt mich.

Was können die Opfer von Mobbing tun?

Wie aber soll man als Opfer oder als Elternteil handeln? Ganz wichtig: Beweise sichern. Als nächstes sollte man sich an die Provider wenden, damit diese Einträge gelöscht werden. Darüber hinaus sollte man mit Hilfe von Polizei oder Rechtsanwalt gegen den Täter vorgehen.

Tipp: Beleidigende E-Mails solltest du ausdrucken, außerdem Screenshots von den betreffenden Postings beziehungsweise Kommentaren machen.

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Eltern sollten auf Warnsignale achten und das Gespräch suchen, wenn ihr Kind unter gedrückter Stimmung leidet, Angst vor der Schule hat und seltener ins Internet geht. Auch vorsorglich sollten sie über den Umgang mit persönlichen Daten und Fotos im Netz sprechen und klarmachen, dass das Internet nichts vergisst – jedes Foto und Video kann leicht an andere weitergegeben werden, gespeichert und selbst nach Jahren wieder online gestellt werden.

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