Na toll! Da wartet man Wochen oder gar Monate auf den Steuerbescheid und dann das. Ein Fehler. Der Steuerbescheid ist falsch. Bleibt nur eine Lösung: Einspruch einlegen.

Doch auch hier gibt es ein paar Hürden zu beachten. Wir zeigen Ihnen die drei häufigsten Fehler beim Einspruch gegen den Steuerbescheid – und wie Sie ohne Fehler zu Ihrem guten Recht kommen.

Übrigens, wenn Sie wissen wollen, wie viel Rückerstattung Ihnen zusteht, dann testen Sie jetzt unverbindlich WISO steuer:Web online!

1. Einspruchsfrist vom Steuerbescheid ist abgelaufen

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Oder das Finanzamt. Haben Sie einen Fehler im Bescheid entdeckt, sollten Sie sich beeilen. Denn für das Einlegen eines Einspruch haben Sie nur einen Monat Zeit. Einen Monat? Klingt eigentlich machbar. Doch oft spielt einem das Leben einen Streich – und ratz fatz ist die Frist für den Widerspruch versäumt. Daher halten Sie sich lieber ran.

Doch wie genau berechnet sich diese Einspruchsfrist? Ganz einfach: Nehmen Sie sich den Steuerbescheid Ihrer Steuererklärung zur Hand: Oben rechts ist das Bescheiddatum aufgedruckt. Darauf rechnen Sie die so genannte Bekanntgabefrist von drei Tagen. Und darauf nochmal einen Monat. Bis zu diesem Tag muss Ihr Einspruch im Briefkasten des Finanzamtes gelandet sein. Sonst heißt es: Adé Steuererstattung.

Wurden Sie plötzlich schwer krank, drückt das Finanzamt ein Auge zu – bei der so genannten „Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“. Doch dies ist eine Ausnahmeregelung und greift relativ selten.

2. Einspruch an das falsche Finanzamt geschickt

Behörde ist gleich Behörde. Also schnell weg mit dem Einspruch – ist doch egal an welches Finanzamt der Widerspruch verschickt wird, oder? Leider falsch. Sie müssen den Einspruch bei dem Finanzamt einlegen, welches den Steuerbescheid verschickt hat – auch wenn Sie in der Zwischenzeit umgezogen sind!

Schicken Sie Ihren Widerspruch an ein nicht zuständiges Finanzamt, muss Ihr Schreiben erstmal weitergeleitet werden. Und manchmal mahlen behördliche Mühlen eben ein bisschen länger. Die Krux an der Sache: Sie tragen die Verantwortung für die Umleitung. Kommt der Einspruch erst nach der Frist beim richtigen Finanzamt an, haben Sie Pech gehabt.

Sie wollen wissen, wie viel der Staat Ihnen schuldet? Dann berechnen Sie heute noch unverbindlich Ihre Rückerstattung mit WISO steuer:Web!

3. Die Unterschrift Ihres Ehepartners fehlt

„Schatz, lass mich schnell den Einspruch einlegen – das Amt weiß ja, dass er von uns beiden kommt.“ Falsch gedacht. Auch wenn Sie zusammen nur eine Steuererklärung abgegeben haben, müssen Sie dennoch beide auf dem Widerspruch unterschreiben.

Denn sonst kann der Bearbeiter nur für denjenigen, der den Einwand auch tatsächlich unterschrieben hat, den Bescheid ändern. Und der andere Partner guckt in die Röhre. Daher: lieber direkt beide unterschreiben und Sie sind auf der sicheren Seite.

Schlagwörter , ,
Newsletter abonnieren
0 Kommentare  ↓

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.