Hatschi! Thomas hat’s erwischt. Da sitzt er nun völlig erschöpft am Küchentisch. Vor sich eine bunte Mischung medizinischer Präparate: Spray für die Nase, Kopfschmerztabletten, pflanzlicher Schleimlöser und – wenn es gar nicht mehr anders gehen sollte – Antibiotika. Während er in Selbstmitleid versunken vor sich hindöst, kommt ihm ein Gedanke: Wäre doch klasse, wenn man die ganzen Kosten von der Steuer absetzen könnte!

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Schnell ruft er seine Frau Sonja zu sich. Und die Steuerfachangestellte gibt ihm Recht: er kann seine Medikamente in der Steuererklärung ansetzen! Jedoch müssen ihm diese vom Arzt verschrieben worden sein. Also kann er schon mal Antibiotika und Schleimlöser absetzen. Klasse, denkt er sich. Da er jedoch beim Spray und den Tabletten auf’s gradewohl in die Apotheke marschiert ist, werden diese Ausgaben leider nicht berücksichtigt. Auch nicht absetzen kann er Kosten, die er bereits von der Krankenkasse erstattet bekommen hat.

Die zumutbar Eigenbelastung

Sonja macht ihn auf eine weitere Hürde aufmerksam: Die zumutbare Eigenbelastung. Heißt: Die Krankheitskosten sind nicht ab dem ersten Euro absetzbar. Erst wenn sie eine gewisse Grenze überschreiten, mindern sie die Steuer der beiden. Alles darunter fällt einfach weg. Wie hoch seine individuelle Grenze ist, hängt vom Familienstand, Kindern und den Einkünften ab.

Thomas rechnet: Er ist mit Sonja verheiratet und hat zwei Kinder. Die gesamten Einkünfte des Paares betragen 50.000 Euro. Laut Tabelle beträgt die Belastungsgrenze der beiden drei Prozent, also 1.500 Euro. Erst wenn sie mit ihren gesamten außergewöhnlichen Belastungen darüber liegen, wirkt sich der Spaß steuerlich aus.

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Er überlegt: Die Kids lagen Anfang des Jahres mit Mittelohrentzündungen flach, Sonja hatte die Grippe. Die Kleine hatte sich den Arm gestaucht. Außerdem bekam sie eine neue Zahnspange. Da kamen schon einiges zusammen – von 1.500 Euro jedoch weit entfernt. Schade, dann wird das wohl nichts mit der Erstattung. Doch Sonja weiß ihn aufzumuntern und tippt auf den Kalender: Thomas will sich ab nächsten Monat seine Zähne machen lassen – und da kommen sicher einige Tausend Euro zusammen. Und das rechnet sich! Nun heißt es für Thomas: Zähne zusammenbeißen und Steuern sparen.

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