Monat für Monat mehr Geld auf dem Konto. Ganz einfach! Beantragen Sie noch dieses Jahr die Lohnsteuer-Ermäßigung. Der einfachste Weg zum höheren Netto-Gehalt.

Monatlich mehr Geld auf dem Konto

Jedes Jahr des Gleiche: Man erwartet eine Steuererstattung. Doch bis die  Steuererklärung abgegeben und bearbeitet ist dauert seine Zeit. Und ehe die Erstattung auf dem Konto ist, können gar einige Monate vergehen. Doch Sie müssen gar nicht so lange warten.

Haben Sie hohe Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen? Lassen Sie sich die Ausgaben bereits während des Jahres steuermindernd berücksichtigen. So haben Sie jeden Monat mehr Netto auf dem Konto.

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Wie stelle ich einen Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung?

Ganz einfach: Laden Sie sich hier den Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung 2018 herunter. Dann schicken Sie diesen ausgefüllt zu Ihrem Finanzamt. Am besten noch bis Ende dieses Jahres. Dadurch sichern Sie sich die Wirkung des Freibetrages bereits ab Januar 2018.

Für die voraussichtlich entstehenden Ausgaben können Sie sich vom Finanzamt einen Lohnsteuer-Freibetrag als ELStAM (elektronische Lohnsteuer-Abzugs-Merkmale) in der Zentraldatei der Finanzverwaltung eintragen lassen.

Ihr Arbeitgeber zieht diesen Freibetrag fiktiv von Ihrem Monatsverdienst ab. Von diesem reduzierten Betrag wird dann die monatliche Lohnsteuer berechnet- sowie Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.

Jetzt Antrag herunterladen:

Ab Oktober Antrag einreichen

Den Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung können Sie bereits ab Oktober 2017 einreichen. Der Freibetrag kann für zwei Jahre auf einmal beantragt werden. Wenn sich die persönlichen Verhältnisse nicht ändern, gilt der Freibetrag für 2018 und das Folgejahr 2019.

Für den Antrag stehen zwei Vordrucke zur Verfügung: der „Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung 2018“ und der „Vereinfachte Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung 2018“. Auf beiden Vordrucken kann man die zweijährige Geltungsdauer des Freibetrags durch Ankreuzen beantragen. Die ausgefüllten Anträge können auch per Post an das Finanzamt geschickt werden.

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Gründe, die zu einer Ermäßigung führen

  • hohe Werbungskosten, z. B. Fahrtkosten, doppelte Haushaltsführung, Arbeitszimmer, Fortbildungskosten (über 1.000 Euro),
  • Sonderausgaben, z. B. Spenden, Ausgaben für Kinderbetreuung, Ausbildungskosten, Schulgeld,
  • außergewöhnliche Belastungen, z. B. Krankheitskosten, Heimunterbringung, Behinderung, Pflegebedürftigkeit, Unterhaltsleistungen an bedürftige Angehörige,
  • Entlastungsbetrag bei verwitweten Alleinerziehenden im Sterbejahr und Folgejahr,
  • Unterhaltszahlungen an den geschiedenen oder dauerhaft getrennt lebenden Ehepartner,
  • Pauschbeträge für behinderte Menschen und Hinterbliebene,
  • Ausgaben für Haushaltshilfe, haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen,
  • Verluste aus anderen Einkunftsarten,
  • Geringverdiener: Eintragung des nicht ausgenutzten Freibetrages aus dem ersten Arbeitsverhältnis als Freibetrag bei der zweiten Beschäftigung.

Wichtig: Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche müssen insgesamt über 600 Euro betragen. Die Grenze gilt auch bei Eheleuten, diese wird also nicht verdoppelt.

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