Yeah! 2017 wird dein Jahr! Du hast den Studienplatz bekommen. Also auf in eine neue Stadt. Alles ganz einfach: Wohnung suchen, Wohnung finden. Und schnell den Mietvertrag unterschreiben! Nicht so eilig– als zukünftiger Mieter solltest du hier ein paar Kleinigkeiten beachten. Wir haben die wichtigsten Tipps rund ums Mietrecht.

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Kleinreparaturklausel: Wer zahlt Reparaturen?

Der Wasserhahn tropft. Der Lichtschalter funktioniert nicht. Zahlt du als Mieter etwa die Kosten? Grundsätzlich gilt bei Reparaturen: Sie sind Sache deines Vermieters. Doch er kann dich im Mietvertrag an den Kosten beteiligen. Wichtig hierbei: Es muss im Mietvertrag eine Obergrenze genannt werden. Hier ist im Einzelfall eine Grenze von bis zu 100 Euro zulässig. Für höhere Rechnungen dürfen keine anteiligen Kosten verlangt werden. Dein Vermieter kann auch einen Jahreshöchstbetrag festsetzen, der aber bei höchstens 250 Euro liegen darf.

Wie hoch sind die Nebenkosten zur Miete?

Ganz wichtiger Punkt beim Mieten, denn hier geht’s direkt ums Geld! Dein Vermieter muss neben der Miete im Vertrag ausdrücklich und eindeutig festlegen, welche Kosten sonst noch für dich anfallen. Auch muss erkennbar sein, nach welchem Schlüssel die Kosten berechnet werden- also nach Wohnfläche oder pro Kopf. Falls die nötigen Messinstrumente vorhanden sind, muss dein Vermieter die Nebenkosten direkt nach deinem Verbrauch berechnen.

Was gehört zur Mietsache?

Was genau du als Mieter eigentlich anmietest, nennt man die Mietsache bzw. den Mietgegenstand. Das muss klar im Mietvertrag geregelt sein: Ein einzelnes Zimmer, eine Wohnung, ein ganzes Haus. Flächen außerhalb der Wohnung sind nur mit vermietet, wenn dein Vermieter dies ausdrücklich erwähnt hat. Also Keller, Garten oder Garage.

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Wie groß ist die Wohnung überhaupt?

Als Mieter musst du wissen, wie viele Quadratmeter deine Wohnung überhaupt hat. Das ist vor allem für die Nebenkosten wichtig, wenn diese nicht verbrauchabhängig berechnet werden können. Aber auch wenn du eine Hausratversicherung abschließt: Denn du zahlst hier schließlich für jeden Quadratmeter drauf.

Falls du das Prüfen vor dem Umzug vergessen hast: Ist deine Wohnung zehn Prozent kleiner als im Mitvertrag angegeben, kannst du von deinem Vermieter auch noch im Nachhinein Mitminderung verlangen.

Was steht in der Hausordnung?

Regeln gibt’s überall. Vor allem beim gemeinsamen Wohnen im Mehrfamilienhaus. Die Hausordnung solltest du dir daher vorm Unterschreiben des Mietvertrages gut durchlesen. Denn diese ist meist ein Bestandteil des Mietverhältnisses. Sobald du deine Unterschrift unter den Vertrag setzt, musst du die Hausordnung einhalten. Sonst kann dich dein Vermieter sogar abmahnen! Im schlimmsten Fall droht die Kündigung.

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