Welcher Student kennt das nicht: Man hat einfach zu wenig Kohle. Chronischer Geldmangel, der sich von Semester zu Semester zieht. Aber das lohnt sich in der Zukunft. Nein, nicht nur aus moralischen Aspekten, sondern auch steuerlich! Denn mit deinen Studienkosten sparst du bares Geld! Das Zauberwort heißt hier: Verlustvortrag. Aber der Reihe nach…

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Erst- oder Zweitstudium?

Die wichtigste Frage an dieser Stelle: ist das Studium deine erste Ausbildung? Oder hast du bereits davor studiert, oder eine Berufsausbildung abgeschlossen? Je nachdem sieht die steuerliche Berücksichtigung deiner Kosten aus.

Ist das Studium deine zweite Ausbildung? Dann Glückwunsch: Du hast den steuerlichen Jackpot geknackt! Deine Ausgaben rund ums Studium sind jetzt Werbungskosten. Und das heißt, du kannst deine Studienkosten sammeln, Jahr für Jahr, das gesamte Studium lang. Im Steuerfachsprech heißt das korrekt: Du baust einen Verlustvortrag auf. Sobald du dann nach dem Studium deinen Job antrittst, zahlt sich das Sammeln aus- und die gesamten Ausgaben mindern deine Steuer. Gleiches gilt auch bei dualen Studenten. Und das Beste: Du hast hierfür ganze vier Jahre Zeit! In 2017 kannst du sogar noch deine 2013-er Steuer einreichen und den Verlust von damals zu barem Geld machen.

Leider nicht so gut meint es die aktuelle Rechtsprechung mit Erstis: Denn wenn das Studium deine erste Ausbildung ist, sind die Kosten sogenannte Sonderausgaben. Nachteil: Du kannst maximal 6.000 Euro im Jahr absetzen. Und noch schlimmer: Ausgaben sammeln gibt’s hier nicht. Du kannst die Ausgaben nur in dem Jahr absetzen, in dem du sie auch gezahlt hast. Bedeutet: Musstest du in 2016 keine Steuer zahlen, kannst du die Kosten nicht mit nach 2017 nehmen. Sie verfallen einfach.

Was du für den Steuervorteil machen musst? Ganz einfach: Eine Steuererklärung abgeben. Liste darin deine gesamten Einnahmen und Ausgaben für das Jahr auf.

Bei Studis in der zweiten Ausbildung, die einen Verlustvortrag geltend machen wollen, müssen dies auf steuer:Web hier eintragen.

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Welche Kosten du absetzen kannst?

Ganz einfach: Alle, die dir ihm Rahmen des Studiums entstanden sind. Dazu zählen insbesondere:

  • Fahrtkosten und Verpflegungspauschalen
  • Büromaterialkosten
  • Zinsen auf Studienkredite
  • Fachliteratur / Fachzeitschriften
  • Häusliches Arbeitszimmer
  • Außerhäusliches Arbeitszimmer
  • Telefon und Internet
  • Doppelte Haushaltsführung
  • Studiengebühren
  • Verwaltungsgebühren

Wie genau du diese Kosten am geschicktesten absetzt? Das liest du in den nächsten Tagen hier bei uns im steuer:Blog. Schau einfach wieder rein.

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