Der Frühling ist da! Und jeder freut sich. Jeder? Nicht ganz: Allergiker könnten sicher auf das Leiden verzichten. Ein kleines Trostpflaster gibt es für die Geplagten dennoch: der Fiskus beteiligt sich an den Kosten.

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Heuschnupfen: Der Klassiker unter den Allergien

Nicht nur die Gesundheit leidet während der Pollenzeit. Auch der Geldbeutel: Denn nicht jede Krankenkasse übernimmt die Kosten für die Medikamente. Und das kann ganz schön ins Geld gehen. Doch die Ausgaben können Sie von der Steuer absetzen: Wird Ihnen ein Medikament vom Arzt verschrieben und nicht von der Krankenkasse bezahlt, können Sie dies als Krankheitskosten bei den außergewöhnlichen Belastungen in Ihrer Steuererklärung geltend machen.

Diese Kosten können Allergiker absetzen

Am häufigsten verschreiben Ärzte gegen die allergischen Beschwerden sogenannte Antihistaminika in allerlei Formen:

  • Tabletten
  • Tropfen
  • Sirup
  • Saft
  • Nasenspray
  • Augentropfen

Auch die medizinische Behandlung durch eine Desensibilisierung mindert Ihre Steuerlast. Wichtig hierbei ist, dass die behandelnde Person zur Heilbehandlung zugelassen ist. Auch müssen Sie selbst die Kosten zahlen, Erstattungen durch die Krankenkasse müssen Sie gegen rechnen. Zudem muss die Heilbehandlung von einem Arzt gezielt angeordnet worden sein.

Auch alternative Behandlungsmethoden wie Akupunktur können Sie in Ihrer Steuererklärung geltend machen. Vorausgesetzt, Sie haben ein amtsärztliches Attest oder eine Bescheinigung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen, das die medizinische Notwendigkeit nachweist. Auch wichtig: Das Attest muss vor Beginn der Behandlung ausgestellt werden.

Zumutbare Eigenbelastung: Nicht alles wird bezahlt!

Krankheitskosten und andere außergewöhnliche Belastungen wirken sich bei der Steuerberechnung nicht direkt aus, sondern erst, wenn sie die so genannte „zumutbare Eigenbelastung“ übersteigen. Das ist ein gesetzlich zumutbarer Anteil, der abhängt von Ihrem persönlichen Einkommen, Ihrem Familienstand und Zahl Ihrer Kinder. Erst Kosten über dieser Grenze wirken sich für Sie steuermindernd aus.

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