Gibt es etwas Schöneres, als in einem fremden Land über die heimischen Märkte zu flanieren? Nur allzu gerne lässt man sich in der entspannten Urlaubsatmosphäre zum Kauf des ein oder anderen Mitbringsels verleiten.

Doch: Darfst du auch wirklich alles mit nach Hause nehmen? Oder  überhaupt mit in das Urlaubsland bringen? Geht das beim Zoll in Ordnung oder droht Ärger? Wie so oft gilt auch hier: lieber Vor- als Nachsicht. Wir haben die wichtigsten Infos für Ein- und Ausfuhr für dich zusammengestellt.

Bargeld, Kunst und Antiquitäten

Du möchtest Bargeld mitnehmen, und nicht gerade wenig? Oder hast besondere Gegenstände wie Kunst oder Antiquitäten im Gepäck? Geh auf Nummer sicher und kläre vorher mit dem Zoll ab, was du in deinem speziellen Fall beachten musst und ob du die Waren aus Deutschland ausführen darfst.

Tiere und Pflanzen

Ein paar exotische Pflanzensetzlinge mit in die Heimat nehmen. Oder gar einem Tier ein neues zu Hause geben – so einfach ist das leider nicht. Informiere dich schon vor Abreise über die Einfuhrbestimmungen im In- und Ausland.

Zigaretten und Alkohol

Günstige Kippen aus dem Ausland – der Klassiker beim Zoll. Willst du Tabakwaren oder alkoholische Getränke für deinen persönlichen Bedarf nach Deutschland einführen, musst du die Freigrenzen beachten. So darfst du beispielsweise aus einem Drittland 200 Zigaretten und 1 Liter Spirituosen zollfrei einführen. Aus dem EU-Ausland gelten in der Regel höhere Grenzen.

Falls deine Reisemitbringsel die Reisefreigrenzen überschreiten, musst du nachträglich Einfuhrabgaben –sprich Steuer- zahlen.

Immer die Rechnung aufheben!

Du hast vor, eventuell zollrelevante Waren zu kaufen? Hebe hier unbedingt die Belege auf. Denn sollte das Worst-Case-Szenario „Zolldurchsuchung“ eintreten, musst du gewappnet sein. Kannst du den Wert deiner Waren nämlich nicht nachweisen, wird geschätzt – und das kann durchaus nachteilig für dich ausgehen.

Grüner oder roter Ausgang?

Wieder in der Heimat! Schnell noch den Koffer vom Band zerren und dann ab nach Hause. Doch halt: Wenn du wieder in Deutschland gelandet und dir unsicher bist, ob etwas zu verzollen ist: Nimm besser nicht den grünen Ausgang. Denn wenn du durch das grüne Türchen trittst, sagt das dem Zöllner „ich habe nichts zu verzollen“- ist also quasi eine Steuererklärung für den Fiskus. Stellt sich bei einer anschließenden Kontrolle heraus, dass du doch etwas zu verzollen hast, wird dies als Steuerhinterziehung geahndet. Und das kann richtig teuer werden.

Mehr Infos rund um Reisefreimengen und Bestimmungen findest du auf der Homepage des Zolls hier.

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