Klamme Kasse, aber keine Lust zu sparen? Eine blöde Situation. Für jeden Menschen stellt das ein echtes Problem dar. Nicht so für den Staat: Schnell ist eine neue Steuer erfunden und schon schwimmt man wieder in Geld.

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Steuern für alle

Aktuell im Gespräch: Die Katzensteuer. Denn: Warum werden Hunde besteuert und Kätzchen nicht? Da muss Gleichberechtigung her. Heißt im Staatssprech: Steuern für alle! Doch aufgrund der mangelnden Ausbeute sowie dem hohen Verwaltungsaufwand ist diese Idee erstmal auf Eis gelegt – erstmal. Denn Vater Staat zeigte sich bereits in der Vergangenheit sehr kreativ, wenns um neue Steuern ging. Wir stellen euch die fünf kuriosesten Steuern vor:

Platz 5: Jungfernsteuer. Weiblich. Ledig. Zahlen bitte! Singlefrauen zwischen 20 und 40 hatten es im 18. Jahrhundert schwer. Sie waren nicht gern gesehen. Grund: mehr Nachwuchs sollte her. Um diesen zu fördern und Ehepaare finanziell zu entlasten mussten die Singleladies zahlen.

Platz 4: Bartsteuer. Hipster können heutzutage wirklich froh sein: Ihre vermeintliche Coolness war früher richtig teuer. Vor allem in Russland. Da gabs gegen Ende des 18. Jahrhunderts unter Zar Peter I. die Bartsteuer. Denn er sah Bärte als Zeichen gegen seinen Modernisierungskurs. Wer sich nicht von seiner Gesichtsbehaarung trennen wollte, musste blechen.

Platz 3: Spatzensteuer. Kein Witz: Früher waren die kleinen Piepmätze eine echte Plage. Kein Saatkorn war vor ihnen sicher – und somit die Ernte schnell dahin. So wurde 1789 die Spatzensteuer erlassen. Jeder Bürger musste zwölf lebendige Spatzen fangen. Wer nicht lieferte, musste eben Strafe zahlen.

Platz 2: Sexsteuer. Diese kuriose Abgabe stammt nicht von Anno Dubag, sondern gibt’s noch hier und heute: Seit 2004 müssen Prostituierte und Bordellbetriebe in Köln zahlen. Pro Arbeitstag und leichtem Mädchen werden rund sechs Euro fällig.

Platz 1: Urinsteuer. Geld stinkt nicht. Den Spruch kennt sicher jeder. Angeblich stammt er von Verspasian, einem römischen Kaiser von 69 bis 79. Er erhob eine Abgabe auf, nunja, die menschliche Notdurft. Praktisch: Wer ein öffentliches Klo benutzen wollte, spülte so gleichzeitig auch Geld in die Staatskasse.

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