Deine erste eigene Wohnung. Freiheit ohne Ende. Wenn da nur nicht Nachbarn und Vermieter wären. Was darfst du in deinen vier Wänden und was ist verboten? Wir klären auf.

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Darfst du nachts duschen?

Yeah! Du hast die Party grandios gerockt. Doch jetzt sehnst du dich einfach nur nach einer kalten Dusche. Nachts um halb vier. Darfst du das, so mitten in der Nacht? Klar! Das kann dir keiner verbieten. Das gehört nämlich zu deiner „freien Entfaltung der Persönlichkeit“.  Deine ganz eigene lautstarke Version von „Highway to hell“ solltest du dir jetzt aber doch lieber verkneifen.

Kann man dir das Grillen verbieten?

Gechilltes Feierabendgrillen auf dem Balkon – das kann und darf doch ein Vermieter nicht verbieten? Doch, kann er. Wenn es keine vertragliche Vorgabe gibt, verlass dich hier am besten auf dein Gefühl. Übertreiben ist ja generell so eine Sache. Nach drei Tagen Marathon-Grillen und schiefer Blicke der Nachbarn sollte es auch dem sozial inkompetentesten unter uns dämmern, dass erstmal Pause angesagt ist.

Auch die Art deines Grills ist entscheidend: Holzkohle auf dem Balkon geht gar nicht – Qualm und Rauch nerven die Umgebung nur. Gas oder Elektrogrill hingegen sind so gut wie immer erlaubt.

Kann man dich zum Putzen zwingen?

Das Treppenhaus sieht aus wie im Westernfilm: Zentimeterdick liegt der Staub auf dem Boden. Dreckballen kreuzen den Weg. Und wenns um jemanden geht, der putzen soll: Keiner da. Tote Hose.

Grundsätzlich ist das Sache deines Vermieters. Doch wenn der wöchentliche Putzdienst ausdrücklich im Mietvertrag steht musst du wohl oder übel ran. Teurer aber bequemer geht’s mit einem Putzdienst. Den kannst du dann sogar als haushaltsnahen Dienst von der Steuer absetzen.

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Party feiern ohne Ende?

Geburtstag, Ende der Klausurenphase oder einfach Wochenende: ein Grund zum Feiern findet sich immer. Und deine Bude ist einfach die perfekte Location zum Party machen. Sehen deine Nachbarn leider anders. Und tatsächlich: Von 22 Uhr bis 6 Uhr gilt Nachtruhe. Also runter vom Balkon mit der Partycrowd und rein in die Wohnung – und in Zimmerlautstärke weiterfeiern.

Ein weit verbreitetes Missverständnis: Mit einem Aushang im Hausflur holst du dir noch lange nicht das Recht ein, bis in die Puppen lautstark zu feiern. Unser Tipp: Lade deine Nachbarn am besten bei einem Plausch persönlich ein.

Darfst du deine Bude untervermieten?

Hier geht nix ohne deinen Vermieter. Denn ihn musst du vorm Einzug einer weiteren Person zwingend informieren. Willst du nur ein Zimmer weiter vermieten, kann er dir das in den seltensten Fällen verbieten. Im Gegenteil: Kannst du dir den vollständigen Mietpreis nicht mehr leisten, hast du sogar einen Anspruch auf seine Erlaubnis. Auch deinen Partner muss dein Vermieter als Untervermieter akzeptieren.

Anders schaut’s hingegen aus, wenn du die gesamte Wohnung untervermieten willst- das geht natürlich nicht so einfach.

Miete kürzen wenn was nicht passt?

Die Wohnqualität hat sich durch einen Mangel drastisch verringert und du fühlst dich einfach nicht mehr wohl? Dann darfst du die Miete kürzen. Und zwar egal, ob dein Vermieter was dafür kann oder nicht. Örtliche Mietervereine geben dir gerne Auskunft, wieviel Prozent bei welchen Mangel du einbehalten darfst.

Unser Tipp: Überweise den gekürzten Betrag am besten auf ein Extrakonto ein. Sollte es – Worst Case Szenario – zum Rechtsstreit kommen, bist du hiermit auf der sicheren Seite.

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