Bayern: Mehr Zeit für die elektronische Steuererklärung 2017

Bayern: Mehr Zeit für die elektronische Steuererklärung 2017

Fristverlängerung bis zum 31. Juli 2018


Steuerzahler in Bayern können sich zurück lehnen: Sie haben zwei Monate mehr Zeit, um ihre Steuer abzugeben- wenn sie dies auf elektronischem Wege tun.

Frist bis Ende Juli 2018 verlängert

Bayerns Finanzminister Albert Füracker hat aktuell angekündigt, dass Steuerzahler, die für das Steuerjahr 2017 bis zum 31. Mai 2018 eine Steuererklärung abgeben müssen, eine Fristverlängerung bis Ende Juli 2018 erhalten. Voraussetzung hierfür ist, dass sie ihre Steuererklärung elektronisch und authentifiziert übermitteln.  Damit soll laut dem bayerischen Finanzminister ein zusätzlicher Anreiz zur weiteren Digitalisierung der Steuerveranlagung geschaffen werden.

Elektronische Abgabe ist Voraussetzung

Stichtag für die Abgabe der selbst erstellten Steuererklärung mit elektronischer Authentifizierung für das Jahr 2017 ist damit der 31. Juli 2018, nicht mehr der 31. Mai 2018. „Das kommt allen zugute: den Bürgerinnen und Bürgern, die damit einen papierlosen, unkomplizierten Zugang zu ihrem Finanzamt haben, und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Finanzverwaltung, die die elektronischen Steuererklärungen schneller bearbeiten können“, betonte Füracker.

Voraussetzung für die zweimonatige Fristverlängerung ist eine Registrierung im ElsterOnline-Portal bis zum 31. Mai 2018 Bei Abgabe einer nicht authentifizierten elektronischen Steuererklärung bleibt die gesetzliche Abgabefrist 31. Mai 2018 bestehen. Für Steuerpflichtige, die zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet sind und diese von einem Angehörigen der steuerberatenden Berufe oder einem Lohnsteuerhilfeverein erstellen lassen, bleibt es bei der bislang schon gültigen Frist Ende Dezember 2018.

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Von der Fristverlängerung profitieren alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Auch Steuerzahler, die bereits seit einiger Zeit gesetzlich zur elektronischen Übermittlung ihrer Steuererklärung verpflichtet sind (wie beispielsweise Gewerbetreibende) können die Fristverlängerung in Anspruch nehmen.

Quelle: Pressemitteilung Nr. 131

2 Comments

eigener Kommentar
  1. 1
    Kunki555

    Ist das der übliche CSU-Landtagswahlkampf, sich bei den bayerischen Steuerzahlern einzuschleimen. Das ganze sollte bundesweit geregelt werden

  2. 2
    Matyssek udo

    Altersdiskriminierung ist in der EU nicht gewünscht – Nachdem der Versand von Formularen durch die Behörden für die Steuererklärung eingestellt wurde, wird angeraten die Vordrucke selbst abzuholen – Das hat mit Umweltschutz nichts zu tun – Das Nächste Finanzamt ist nicht gleich um die Ecke. Immer mehr soll die pflichtige Steuererklärung
    mit ELSTER vorgelegt werden. Was ist wenn mein PC die „Grätsche“ macht und ich mir keinen neuen mehr kaufe, sei
    es aus Armut oder gesundheitlich macht das Hirn nicht mehr mit? Es bürgert sich in unserer Gesellschaft immer mehr ein, wenn du alt wirst und mit den Barmitteln gerade so über die Runden kommst, wird du abgehängt.

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