Behinderte Kinder

Übertragung des Pauschbetrages


Die Übertragung des Behinderten-Pauschbetrags auf die Eltern ist immer dann günstiger, wenn sich der Pauschbetrag bei dem Kind steuerlich nicht auswirkt. Das ist immer dann der Fall, wenn das Kind keine eigenen Einkünfte oder Bezüge hat oder diese zu gering sind, um zu einer Steuerbelastung zu führen.

Weitere Steuervergünstigung: Kinderfreibetrag über das 18. Lebensjahr hinaus

Für volljährige behinderte Kinder steht Ihnen der Kinderfreibetrag auch nach Vollendung des 18. Lebensjahres zu, wenn:

  • das Kind auf Grund einer körperlichen, geistigen oder seelischer Behinderung außerstande ist, sich selbst zu unterhalten und
  • wenn die Behinderung vor Vollendung des 25. Lebensjahres eingetreten ist.

Ein Kind ist dann außerstande sich selbst zu versorgen, wenn die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Kindes nicht ausreicht, seinen gesamten notwendigen Lebensbedarf zu bestreiten.

Dieser setzt sich neben der Einkommensfreigrenze, die die Freistellung des Existenzminimums bewirkt, auch aus einem individuellem behinderungsbedingten Mehrbedarf zusammen.

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