Behinderten-Pauschbetrag

Behinderten-Pauschbetrag

Wie hoch ist die Begünstigung?


Je nach Grad der Behinderung können Sie zur Deckung Ihrer zwangsläufigen Kosten, die Ihnen als behinderter Mensch entstehen, eine der folgenden Pauschalen geltend machen:

Grad der BehinderungPauschbetrag
25 und 30310 €
35 und 40430 €
45 und 50570 €
55 und 60720 €
65 und 70890 €
75 und 801.060 €
85 und 901.230 €
95 und 1001.420 €

Hinweis

Ist der Grad der Behinderung auf unter 50 festgestellt, wird ein Pauschbetrag nur gewährt, wenn Ihnen entweder Renten oder andere Bezüge nach gesetzlichen Vorschriften zustehen oder Ihre körperliche Beweglichkeit dauerhaft eingebüßt wurde oder eine typische Berufskrankheit vorliegt.

Der Pauschbetrag erhöht sich auf 3.700 Euro für behinderte Menschen, denen die Merkzeichen „Bl“ oder „H“ in ihren Schwerbehindertenausweis eingetragen wurden.

Hinweis

Dem Merkzeichen „H“ steht eine Einstufung als Schwerstpflegebedürftiger (Pflegestufe III) nach den pflegeversicherungsrechtlichen Vorschriften gleich.

Ändern sich im Laufe des Kalenderjahres die für die Gewährung eines Pauschbetrages für behinderte Menschen maßgeblichen Verhältnisse beispielsweise durch den Beginn, den Wegfall oder die Änderung der Behinderung, so ist der Pauschbetrag nach dem höchsten Grad der Behinderung, der im Kalenderjahr festgestellt wurde, zu gewähren.

Eine Zwölftelung des Betrages ist nicht vorzunehmen, selbst wenn die Voraussetzungen nicht im ganzen Kalenderjahr vorliegen. Wird der Grad der Behinderung geändert, gilt dies ab dem im Bescheid des Versorgungsamts genannten Zeitpunkt (BFH VI B 95/13).

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