Bewirtung von Geschäftsfreunden

Bewirtung von Geschäftsfreunden

Wie mindern die Ausgaben die Steuer?


Nach der erfolgreichen Besprechung noch ein gepflegtes Abendessen mit Geschäftsfreunden. Und das auf Kosten des Fiskus? Welche Kosten Sie von der Steuer absetzen können, lesen Sie hier.

70 Prozent absetzbar

Kosten für die Bewirtung von Geschäftsfreunden, die Ihr Arbeitgeber Ihnen nicht ersetzt hat, können Sie absetzen: In Höhe von 70 Prozent als Werbungskosten. Seit 2004 beträgt die Kürzung 30 Prozent, davor waren es 20 Prozent. Ob dies verfassungsgemäß ist, muss Karlsruhe gerade prüfen. (Aktenzeichen 2 BvL 4/13)

Voraussetzung für den Abzug

Die Ausgaben müssen angemessen sein und Sie müssen Sie nachweisen können. Zudem muss die Bewirtung einen beruflichen Grund haben – zum Beispiel die Vorbereitung eines Vertragsabschlusses oder eine Besprechung mit Kunden und Lieferanten.

Essen zu Hause?

Bei einer Bewirtung von Geschäftsfreunden im eigenen Haushalt geht das Finanzamt grundsätzlich davon aus, dass für die Bewirtung auch private Gründe mitspielen. Daher erkennt es derartige Aufwendungen in der Regel nicht als Werbungskosten an. Kosten für die Bewirtung von unterstellten Mitarbeitern können Arbeitnehmer mit erfolgsabhängiger Bezahlung in voller Höhe absetzen, wenn sie zur Steigerung dieser Bezüge dient.

Warum sind 30 Prozent nicht abzugsfähig?

Die 30 Prozent stellen aus Sicht des Fiskus den pauschalen Wert des privaten Nutzens dar. Dabei ist es egal, welchen prozentualen Wert der Rechnung der EInladende nun selbst verzehrt.

Das Finanzamt erkennt nur Rechnungen an, die von einer Registrierkasse maschinell erstellt wurden.

Angaben auf der Rechnung

Um die Rechnung des Restaurants von der Steuer absetzen zu können, muss diese folgende Angaben enthalten:

  • Ort
  • Tag
  • Teilnehmer
  • Anlass der Bewirtung
  • Höhe der Ausgaben

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