Essen auf Rädern

Keine haushaltsnahe Dienstleistung


Kosten für gelieferte Mahlzeiten sind keine haushaltsnahen Dienstleistungen. Dies hat das Finanzgericht Münster entschieden.

Ein Ehepaar wollte die an sie gelieferten Mahlzeiten als haushaltsnahe Dienstleistung absetzen. Das beklagte Finanzamt berücksichtigte die Aufwendungen für die Mahlzeiten stattdessen als außergewöhnliche Belastungen.

Leistung nicht im Haushalt erbracht

Das Finanzgericht wies die Klage ab. Die Zubereitung und die Anlieferung von Mahlzeiten seien keine haushaltsnahen Dienstleistungen, weil sie nicht im Haushalt erbracht worden seien. Eine haushaltsnahe Dienstleistung setze nicht nur einen inhaltlichen, sondern stets auch einen räumlichen Bezug zum Haushalt des Steuerpflichtigen voraus.

Finanzgericht Münster, 14 K 1226/10

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