Frührentner

Frührentner

Anhebung der unschädlichen Hinzuverdienstgrenze


Bei Rentnern, die die Regelaltersgrenze (ab 2012: 65 Jahre plus x Monate) erreicht haben und die normale Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen, gibt es für den Hinzuverdienst keine Einschränkung. Sie können neben der Rente so viel verdienen, wie Sie wollen oder können. Ohne Bedeutung ist, ob Sie die Rente als Vollrente oder als Teilrente in Anspruch nehmen.

Wer jedoch vor der Regelaltersgrenze eine gesetzliche Rente bezieht und noch einer Beschäftigung nachgeht, muss aufpassen: Bei vorzeitigen Altersrenten beträgt die unschädliche Hinzuverdienstgrenze 400 Euro pro Monat und ist damit seit 2008 an die Geringfügigkeitsgrenze für Minijobs angeglichen. Bei einer Rente wegen voller Erwerbsminderung beträgt die Hinzuverdienstgrenze ebenfalls 400 Euro im Monat.

Unschädliche Grenze

Mit dem „Gesetz zu Änderungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung“ wird zum 1.1.2013 die unschädliche Hinzuverdienstgrenze bei vorgezogenen Altersrenten sowie bei der Rente wegen voller Erwerbsminderung von 400 Euro auf 450 Euro angehoben.

Tipp: Im Unterschied zu Minijobbern dürfen Rentner die Hinzuverdienstgrenze zweimal im Kalenderjahr bis zum Doppelten überschreiten. Konkret dürfen Sie also bei einer Vollrente in zwei Monaten bis zu 900 Euro hinzuverdienen, ohne dass die Rente gekürzt wird. Damit können Sonderzahlungen, wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld oder Überstunden, abgedeckt werden. Beim Minijob hingegen ist nur ein plötzliches unvorhergesehenes Überschreiten des Grenzwertes von regelmäßig 450 Euro pro Monat zulässig.

 

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