Arbeitskleidung

Arbeitskleidung


Arbeitskleidung, die von Ihrem Arbeitgeber gestellt wird, ist nach Ansicht der Finanzverwaltung nur dann steuerfrei, wenn die Kleidung so beschaffen ist, dass Sie sie privat nicht anschaffen würden. Das kann etwa der Fall sein, wenn auf der Kleidung das Firmenlogo aufgedruckt ist oder Ihr Arbeitgeber Ihnen verbietet, die Kleidung nach Feierabend zu tragen.

Das Finanzgericht Berlin ist allerdings anderer Ansicht. Nach Meinung der Richter reicht es aus, wenn die Kleidung in überwiegend betrieblichem Interesse getragen wird, z. B. um ein einheitliches Erscheinungsbild gegenüber Kunden zu gewährleisten oder aus Hygienegründen oder um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Setzt der Fiskus Ihre Berufskleidung als geldwerten Vorteil an, sollten Sie deshalb Widerspruch einlegen und sich auf das Urteil (Az. 7 K 4311/01 vom 22.02.2005) beziehen.