Härteausgleich

Härteausgleich


Bezieher von Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit (dazu zählen auch Betriebs- oder Werksrenten sowie Beamtenpensionen), die noch andere, nicht dem Lohnsteuerabzug unterliegende Einkünfte erzielen, müssen diese versteuern, wenn sie insgesamt mehr als 410 Euro im Jahr betragen.

Betragen die nicht dem Lohnsteuerabzug unterliegenden Einkünfte (also beispielsweise ein Gewinn aus einer selbstständigen Nebentätigkeit oder der steuerpflichtige Anteil einer gesetzlichen Rente) zwar mehr als 410 Euro, aber weniger als 820 Euro im Jahr, so wird die Besteuerung durch den sogenannten Härteausgleich abgemildert. Dabei wird das Einkommen um den Betrag gekürzt, um den die nicht dem Lohnsteuerabzug unterliegenden Einkünfte (gegebenenfalls vermindert um den anteiligen Altersentlastungsbetrag) niedriger als 820 Euro sind.