Liebhaberei

Liebhaberei


Einkünfte liegen im steuerrechtlich nur dann vor, wenn eine so genannte Einkünfte-Erzielungsabsicht besteht. Das bedeutet, man muss den Willen haben, positive Einkünfte bzw. Gewinne zu erzielen. Liegt eine solche Absicht nicht vor, handelt es sich um Liebhaberei. Meist kommt dies bei vermieteten Objekten vor, welche verbilligt vermietet werden und die Werbungskosten höher sind als die Einnahmen. Hier wird voraussichtlich über den gesamten Vermietungszeitraum kein Überschuss erzielt.

Sobald das Finanzamt Liebhaberei annimmt, sind zwar die Einnahmen nicht mehr steuerpflichtig. Jedoch können die Aufwendungen, die im Zusammenhang mit dem Objekt entstanden sind, auch nicht mehr abgezogen werden.