Nichtaufgriffsgrenzen


In regelmäßigen Abständen werden Finanzbeamte von ihren oberen Chefs darauf hingewiesen, bei bestimmten Kleinbeträgen nicht so genau hinzuschauen und die jeweilige Steuererklärung, wie von Steuerzahler eingereicht, zu veranlagen. Im Amtsdeutsch werden diese “Augen zu”-Hinweise auch Nichtaufgriffsgrenzen genannt.

Sie führen allerdings nicht zu einem Rechtsanspruch des Steuerzahlers. Wenn Sie also Pech haben und für Ihre Steuererklärung ein kleinlicher oder strenger Finanzbeamter zustädnig ist, können Sie sich nicht auf die Nichtaufgriffsgrenzen berufen.