Verlustverrechnung

Verlustverrechnung


Übersteigen die Ausgaben die Einnahmen, entsteht ein Verlust. Das allein ist schon ärgerlich genug. Doch es droh zusätzlicher Ärger mit dem Finanzamt. Die Regelungen zur steuerlichen Berücksichtigung von Verlusten sind in den letzten Jahren nämlich erheblich verschärft und mehrfach geändert worden.

Für bestimmte Einkunftsbereiche ist die Verlustverrechnung auf positive Einkünfte aus demselben Einkunftsbereich beschränkt.  Dazu zählen:

  • Einkünfte aus Kapitalvermögen
  • Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften
  • Einkünfte aus sonstigen Leistungen
  • Einkünfte aus Steuerstundungsmodellen
  • Einkünfte aus Beteiligung an Gewerbebetrieben mit beschränkter Haftung
  • Einkünfte aus stillen Gesellschaften
  • Einkünfte aus gewerblicher Tierzucht und Tierhaltung
  • bestimmte Einkünfte aus dem Ausland

Für diese Segmente sind zunächst jeweils getrennt die positiven und negativen EInkünfte zu ermitteln und diese dann innerhalb des Segments auszugleichen. Ermittelte negative Einkünfte werden gesondert festgestellt, soweit sie nicht ausgeglichen und nihct in das Vorjahr zurückgetragen werden können.