Verpflegungsmehraufwendungen

Verpflegungsmehraufwendungen


Verpflegungsmehraufwendungen können Sie nur mit Pauschbeträgen geltend machen. Der Ansatz höherer Kosten durch einen Einzelnachweis ist nicht möglich.

Aufwendungen für Verpflegung können nur durch Pauschalen als Werbungskosten angesetzt werden. Die dafür maßgeblichen Mindest-Abwesenheitszeiten wurden nun gekürzt. Die bisherige dreistufige Staffelung wurde auf zwei Sätze verringert – die geringste Pauschale ist weggefallen. Unterschieden wird jetzt nur noch zwischen ein- und mehrtägigen Dienstreisen:

 

  • Bei eintägiger Dienstreise mit einer Abwesenheit über 8 Stunden – Pauschale von 12 Euro.
  • Bei mehrtägigen Dienstreisen für Anreise- und Abreisetag – Pauschale von 12 Euro. (unabhängig von der tatsächlichen Abwesenheit)
  • Bei ganztägiger Abwesenheit – Pauschale von 24 Euro.

Für Dienstreisen im Ausland gelten länderspezifische Pauschbeträge für den Verpflegungsmehraufwand, die wie die inländischen Pauschalen nach der Abwesenheit gestaffelt sind (BMF- Schreiben vom 17.12.2009, Bundessteuerblatt I 2009 S. 1601).

Bei Auswärtstätigkeiten, die länger als drei Monate dauern, erhalten Sie nur für die ersten drei Monate die Pauschalen.

Oft zahlen auch Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern für Dienstreisen zusätzlich noch eine pauschale Reisekostenerstattung, die für die Höhe des möglichen Abzuges der Reisekosten als Werbungskosten steuerfrei ist. Dafür mindern aber die steuerfreien Erstattungen die abziehbaren Reisekosten, also etwa die gesetzlichen Verpflegungspauschbeträge.