Grundsteuererlass

Grundsteuererlass

So holen Sie sich Ihre Steuern zurück


Nicht immer ist es leicht eine Wohnung zu vermieten. Aber auch wenn man als Vermieter kaum Miete einnimmt, die Grundsteuer wird trotzdem fällig. Mit ein bisschen Geschick können Sie sich die Grundsteuer teilweise zurückholen.

Dabei ist egal, ob gewerblich oder privat vermietet wird – es muss sich nur um ein bebautes Grundstück handeln. Reichen Sie den formlosen Antrag auf Erlass bis zum 02. April 2013 bei der Gemeinde sein. Bei Stadtstaaten ist das Finanzamt der Empfänger.

Wichtig

Stellen Sie den Antrag immer bei der Behörde, die den Grundsteuerbescheid erlassen hat. Voraussetzung für den Steuererlass ist, dass die vermietete Immobile im Vergleich zum Vorjahr einen wesentlichen Mietrückgang aufweist. Ermittelt wird dies anhand der Jahresrohmiete 2012 und der Vorjahres-Miete.

So viel Grundsteuer wird Ihnen erlassen:

• Bei einer Minderung der Mieteinnahmen von mehr als 50 Prozent werden Ihnen 25 Prozent der gezahlten Grundsteuer erlassen.

• Bei einem Totalausfall der Miete, also einer Ertragsminderung von 100 Prozent, beträgt der Erlass 50 Prozent der Grundsteuer..

Nachweis

Liegt bei Ihnen ein solch drastischer Mietrückgang vor, dürfen Sie dafür nicht verantwortlich sein. Haben Sie also die Wohnung zu einem extrem überteuerten Mietpreis angeboten oder erst gar nicht nach Mietern gesucht, bekommen Sie keinen Cent Grundsteuer zurück. Auch unterlassene Renovierungsarbeiten, die potentielle Mieter abschrecken könnten, dürfen nicht vorliegen. Daher weisen Sie der Behörde durch sorgfältige Dokumentation nach, dass Sie keine Schuld am Ausfall der Mietzahlung tragen. Bei höherer Gewalt wie einem Brand im vermieteten Objekt ist dies meist zweifelsfrei nachzuweisen.

Leerstand

Stand die Wohnung längere Zeit leer, so müssen Sie nachweisen, dass Sie sich ernsthaft und nachhaltig um eine neue Vermietung bemüht haben. Dies kann durch Vorlage von geschalteten Anzeigen in Zeitungen sowie im Internet erfolgen. Auch Makler-Aufträge können Sie als Nachweis vorbringen. Die Immobilie müssen Sie außerdem zu einer marktgerechten Miete angeboten haben.

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