Häuschen mit Einliegerwohnung

Häuschen mit Einliegerwohnung

Finanziell alles im grünen Bereich


Das eigene Häuschen will finanziert sein. Mieteinnahmen senken die monatliche Last. Wie immer, wenn es darum geht, Einnahmen zu erzielen, meldet sich Vater Staat. Er möchte auch verdienen. Doch der soll von Ihrem Kuchen möglichst nur Krümel bekommen. Wenn Sie eine Wohnung vermieten, können Sie einige Kosten den Einnahmen gegenüberstellen.

Vermietung und Verpachtung

Vermieten Sie eine Wohnung im eigenen Haus an Fremde, haben Sie Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Die müssen Sie in Ihrer Erklärung angeben.

Von Ihren Einnahmen ziehen Sie die Werbungskosten ab. Das sind die Kosten, die zur Erhaltung und Sicherung dieser Einnahmen Ihre Börse belasten. Dazu können zum Beispiel gehören:

  • Kosten zur Finanzierung und Schuldzinsen
  • Kosten zur Modernisierung, Reparatur und Erhaltung, soweit sie nicht zu den Kosten der Anschaffung/Herstellung zählen
  • Energiekosten
  • Müllkosten
  • Grundsteuer
  • Kosten für Wartung
  • Kosten für Reinigung und Verwaltung
  • Kosten im Zusammenhang mit Anzeigen
  • Fahrtkosten
  • Telefonkosten
  • Absetzung für Abnutzung oder Abschreibung

Sind Ihre Ausgaben den einzelnen Wohnungen nicht direkt zuzuordnen, müssen sie aufgeteilt werden. Ein Maßstab dafür ist oft das Verhältnis der Wohnflächen.

Kosten für Herstellung und Anschaffung

Diese Kosten bilden die Grundlage für die Berechnung der Abschreibung.

Neben dem Kaufpreis gehören zum Beispiel die Kosten für den Kaufvertrag beim Notar zur Anschaffung. Auch die Grunderwerbsteuer und die Kosten für die Eintragung im Grundbuch gehören dazu.

Aufwendungen zur Erhaltung in den ersten drei Jahren nach Anschaffung können zu den Kosten für die Anschaffung gezählt werden. Hier gilt eine Grenze von 15 Prozent. Wird sie überschritten, sind die Kosten anschaffungsnahe Herstellungskosten.

Aufwendungen zur Erhaltung in den ersten drei Jahren nach Anschaffung können zu den Kosten für die Anschaffung gezählt werden. Hier gilt eine Grenze von 15 Prozent. Wird sie überschritten, sind die Kosten anschaffungsnahe Herstellungskosten.

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