Hessen: Mehr Zeit für die elektronische Steuererklärung 2016

Hessen: Mehr Zeit für die elektronische Steuererklärung 2016

Fristverlängerung bis zum 31. Juli 2017


Steuerzahler in Hessen können aufatmen: Sie haben zwei Monate mehr Zeit, um ihre Steuer abzugeben- wenn sie dies auf elektronischem Wege tun.

Frist bis Ende Juli 2017 verlängert

Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer hat aktuell angekündigt, dass Steuerzahler, die für das Steuerjahr 2016 bis zum 31. Mai 2017 eine Steuererklärung abgeben müssen, eine Fristverlängerung bis Ende Juli 2017 erhalten. Voraussetzung hierfür ist, dass sie ihre Steuererklärung elektronisch und authentifiziert übermitteln.

Elektronische Abgabe ist Voraussetzung

„Wir möchten die elektronische Steuererklärung fördern, um den Bürgerinnen und Bürgern die Abgabe zu erleichtern. Auch für unsere Finanzämter bedeutet die elektronische Steuererklärung eine Erleichterung der Bearbeitung“, erklärte Hessens Finanzminister. Steuerzahler erhalten einen komfortablen Online-Zugang bei ihrer Registrierung im ElsterOnline-Portal und können die Steuererklärung elektronisch an das zuständige Finanzamt übermitteln. Im Finanzamt können die Daten der Steuererklärung problemlos weiterverarbeitet werden. „Das macht es für alle einfacher und spart Zeit“, betonte Schäfer.

Voraussetzung für die zweimonatige Fristverlängerung ist eine Registrierung im ElsterOnline-Portal bis zum 31. Mai 2017. Von der Fristverlängerung profitieren alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Auch Steuerzahler, die bereits seit einiger Zeit gesetzlich zur elektronischen Übermittlung ihrer Steuererklärung verpflichtet sind (wie beispielsweise Gewerbetreibende) können die Fristverlängerung in Anspruch nehmen.

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Belege werden nur noch im Einzelfall gefordert

Die hessischen Finanzämter verzichten bereits seit Anfang des Jahres darauf, dass der Steuererklärung Belege beigefügt sein müssen. Falls Belege im Einzelfall benötigt werden, fordert das Finanzamt diese bei der Bearbeitung der Steuererklärung an. „Das macht die elektronische Übermittlung der Steuererklärung noch interessanter, denn nun fällt das gleichzeitige Übersenden von Belegen auf dem Postweg weg“, so der Finanzminister abschließend.

Hessen ist nicht das erste Bundesland mit Fristverlängerung bei elektronischer Abgabe. So dürfen sich bereits Steuerzahler aus Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern zwei Monate mehr Zeit lassen.

1 comment

eigener Kommentar
  1. 1
    Dieter Hörnig

    Das finde ich eine gute Sache, da viele erst im Frühsommer mit der Belegsortierung anfangen und dann nicht mehr unter dem zeitlichen Druck stehen, falls sie vor der bisherigen Frist 31.05. noch mehrere Wochen im Urlaub sind.

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