Heuschnupfen-Geplagte aufgepasst

Tabletten, Spray und Co mindern Steuer


Die Nase läuft, die Augen tränen, das Atmen fällt schwer. Der Heuschnupfen hat Hauptsaison – und Allergiker das Nachsehen. Doch der Fiskus beteiligt sich an den Kosten.

Heuschnupfen: Der Klassiker unter den Allergien

Nicht nur die Gesundheit leidet während der Pollenzeit. Auch der Geldbeutel: Denn nicht jede Krankenkasse übernimmt die Kosten für die Medikamente. Doch hier hilft der Fiskus.

Wird Ihnen ein Medikament vom Arzt verschrieben und nicht von der Krankenkasse bezahlt, können Sie die Ausgaben bei der Steuer geltend machen: Als Krankheitskosten bei den außergewöhnlichen Belastungen.

Welche Kosten können Sie absetzen?

Am häufigsten werden gegen die allergischen Beschwerden sogenannte Antihistaminika in allerlei Formen verschrieben

  • Tabletten
  • Tropfen
  • Sirup
  • Saft
  • Nasenspray
  • Augentropfen
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Medizinische Heilbehandlung

Auch die medizinische Behandlung durch eine Desensibilisierung, welche nicht durch Ihre Krankenkasse getragen wird, mindert Ihre Steuer. Wichtig hierbei ist, dass die behandelnde Person zur Heilbehandlung zugelassen ist. Zudem muss die Heilbehandlung gezielt angeordnet worden sein.

Auch alternative Behandlungsmethoden wie Akupunktur können Sie in Ihrer Steuererklärung geltend machen. Voraussetzung:

  • Sie haben ein amtsärztliches Attest oder eine Bescheinigung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen, welches die medizinische Notwendigkeit nachweist
  • Das Attest muss vor Beginn der Behandlung ausgestellt werden.
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Wie Sie Krankheitskosten richtig absetzen

Steuerberatung?

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