Kaufpreis bei bebauten Grundstücken

Kaufpreis bei bebauten Grundstücken

Leichter Aufteilen durch Arbeitshilfe


Wird ein bebautes Grundstück gekauft und dann vermietet, muss der Kaufpreis aufgeteilt werden. Die komplizierte Berechnung wird nun durch eine amtliche Arbeitshilfe erheblich erleichtert.

Aufteilung des Kaufpreises

Beim Kauf eines Hauses entfällt ein Teil der Kosten auf den Grund und Boden und ein Teil auf das Gebäude, vielleicht auch noch auf andere Anlagen. Meist ist für alles ein Gesamtpreis vereinbart. Für die Steuererklärung ist es wichtig die Zusammensetzung des Kaufpreises zu kennen. Denn zum Beispiel wirken sich die Kosten für den Grund und Boden bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung nicht aus. Dagegen können die Kosten für das Gebäude steuerlich geltend gemacht werden.

Anschaffungs – oder Herstellungskosten

Zu den Anschaffungskosten oder Herstellungskosten einer Immobilie gehören zum Beispiel folgende Kosten:

    • Kaufpreis oder Kosten der Herstellung
    • Notarvertragskosten
    • Kosten des Grundbuchamts
    • Grunderwerbsteuer

Anteiliger Abzug der Kosten

Schuld am Berechnungsprozedere ist die Abschreibung der Gebäudekosten, kurz „Afa“ genannt. Da das Gebäude für einen langen Zeitraum zur Erzielung von Einnahmen genutzt werden kann, wirken sich die Kosten der Anschaffung jährlich nur anteilig aus. Diese Ausgaben müssen auf die nachfolgenden Jahre verteilt werden.

Nun stellen die obersten Finanzbehörden von Bund und Ländern eine Arbeitshilfe als Excel-Datei zur Verfügung. Mit dieser können Sie die Kaufpreisaufteilung selbst vornehmen. Oder die bereits vorliegende Berechnung auf Plausibilität prüfen.

Arbeitshilfe zum Download

Die Arbeitshilfe können Sie sich hier herunterladen.

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