Lohnsteuer-Freibeträge 2014

Lohnsteuer-Freibeträge 2014

Jetzt beantragen!


Der einfachste Weg zum höheren Netto-Gehalt: Beantragen Sie noch dieses Jahr die Lohnsteuer-Ermäßigung. Und sichern sich damit ab Januar die günstige Wirkung des Freibetrags.

Erhöhen Sie ihr Nettogehalt

Haben Sie hohe Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen? Dann müssen Sie nicht bis zum Jahresende auf eine Steuer-Erstattung warten. Lassen Sie sich die Ausgaben bereits während des Jahres steuermindernd berücksichtigen. So haben Sie Monat für Monat mehr Geld in der Tasche.

 Was Sie tun müssen

Stellen Sie einen Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung bei Ihrem Finanzamt – am besten noch im November oder Dezember 2013. Dadurch sichern Sie sich die Wirkung des Freibetrages bereits ab Januar 2014.

Wie es funktioniert

Für die voraussichtlich entstehenden Ausgaben können Sie sich vom Finanzamt einen Lohnsteuer-Freibetrag als ELStAM (elektronische Lohnsteuer-Abzugs-Merkmale) in der Zentraldatei der Finanzverwaltung eintragen lassen. Ihr Arbeitgeber zieht diesen Freibetrag fiktiv von Ihrem Monatsverdienst ab. Von diesem reduzierten Betrag wird dann die monatliche Lohnsteuer berechnet- sowie Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.

Jetzt handeln!

Den Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung können Sie bereits ab Oktober 2013 einreichen. Wichtig: Auch bei unveränderten Verhältnissen gegenüber 2013 ist ein erneuter Antrag für 2014 erforderlich. Hierzu müssen Sie jedoch nur den „vereinfachten Antrag auf Lohnsteuerermäßigung“ ausfüllen. Einzige Ausnahme: Der Behinderten-Pauschbetrag wird auch ohne erneuten Antrag weiterhin berücksichtigt.

Gründe, die zu einer Ermäßigung führen

  • hohe Werbungskosten, z. B. Fahrtkosten, doppelte Haushaltsführung, Arbeitszimmer, Fortbildungskosten (über 1.000 Euro),
  • Sonderausgaben, z. B. Spenden, Ausgaben für Kinderbetreuung, Ausbildungskosten, Schulgeld,
  • außergewöhnliche Belastungen, z. B. Krankheitskosten, Heimunterbringung, Behinderung, Pflegebedürftigkeit, Unterhaltsleistungen an bedürftige Angehörige,
  • Entlastungsbetrag bei verwitweten Alleinerziehenden im Sterbejahr und Folgejahr,
  • Unterhaltszahlungen an den geschiedenen oder dauerhaft getrennt lebenden Ehepartner,
  • Pauschbeträge für behinderte Menschen und Hinterbliebene,
  • Ausgaben für Haushaltshilfe, haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen,
  • Verluste aus anderen Einkunftsarten,
  • Geringverdiener: Eintragung des nicht ausgenutzten Freibetrages aus dem ersten Arbeitsverhältnis als Freibetrag bei der zweiten Beschäftigung.

Wichtig

Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche müssen insgesamt über 600 Euro betragen. Die Grenze gilt auch bei Eheleuten, diese wird also nicht verdoppelt.

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