Mit dem Fahrrad zur Arbeit

Mit dem Fahrrad zur Arbeit

Was können Sie absetzen?


Schon John F. Kennedy wusste: “Nichts ist vergleichbar mit der einfachen Freude, Rad zu fahren.” Dieses Gefühl teilen tausende Deutsche, manche schon früh morgens auf dem Weg zur Arbeit. Doch wie können die Kosten eigentlich bei der Steuer abgesetzt werden?

1. Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte

Die Fahrten zu Ihrem täglichen Arbeitsplatz können mit der Entfernungspauschale von 30 Cent je Entfernungskilometer als Werbungskosten abgesetzt werden. Sie bekommen dabei den gleichen Betrag wie ein Autofahrer angerechnet. Grund: Die Art des Verkehrsmittels spielt bei der Pauschale keine Rolle. Somit sind auch Mofas oder gar der Weg zu Fuß mit 30 Cent begünstigt.

2. Fahrten zu einem gleichbleibenden Sammelpunkt

Manche Arbeitnehmer haben gar keine „erste Tätigkeitsstätte“, sondern treffen sich auf Weisung ihres Arbeitgebers dauerhaft an einem gleich bleibenden Treffpunkt, dem so genannten Sammelpunkt. Dort arbeiten sie entweder direkt oder suchen von dort aus unterschiedliche Arbeitsorte auf.

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Solche Treffpunkte sind beispielsweise das Fahrzeugdepot bei Personen, die ihr Fahrzeug stets am gleichen Ort übernehmen. Dazu zählen zum Beispiel Berufskraftfahrer, Straßenbahnführer, Taxifahrer, Lokomotivführer und Zugbegleiter.

Aber auch Sammelpunkte, um von dort mit einem Fahrzeug des Arbeitgebers zu den jeweiligen Einsatzstellen weiterzufahren, fallen darunter. Wie zum Beispiel ein Parkplatz oder der Treffpunkt am Firmensitz zur Weiterfahrt zu Baustellen.

Auch für die Fahrradfahrten zu diesen Sammelpunkten bekommen Sie 30 Cent je Kilometer angerechnet. Doch das war nicht immer so: Bis 2013 war hierfür lediglich die Dienstreisepauschale von 5 Cent je Fahrtkilometer absetzbar.

3. Fahrten im Rahmen von Auswärtstätigkeiten

Erledigen Sie Auswärtstermine oder gar Dienstreisen mit Ihrem Drahtesel? Seit 2014 kann hierfür leider keine Pauschale mehr abgesetzt werden. Bis 2013 waren immerhin noch 5 Cent je Fahrtkilometer absetzbar.

Doch abziehbar sind unverändert die tatsächlichen entstandenen Kosten, z. B. die Anschaffungskosten, verteilt über die Nutzungsdauer, entsprechend dem beruflichen Nutzungsanteil. Aber diese Ermittlung ist doch recht mühsam.

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