Neue Vordrucke für Umsatzsteuer-Voranmeldung

Was Sie beachten sollten


Ein neues Formular für Unternehmer: Ab Oktober 2014 müssen neue Vordrucke zur Umsatzsteuer-Voranmeldung verwendet werden. Grund ist eine gesetzliche Anpassung.

Aktuelle Vordrucke zum Herunterladen

Freiberufler und Gewerbetreibende sind zur Abgabe von Umsatzsteuer-Voranmeldungen verpflichtet, um angefallene Umsatzsteuer an das Finanzamt zu melden oder abzuführen.

Dazu wird der Vordruck Umsatzsteuer-Voranmeldung genutzt. Dieser Vordruck sowie die dazugehörige Anleitung wurden nun durch die Finanzverwaltung aktualisiert.

Generell hat jeder Unternehmer bis zum 10. Tag nach Ablauf eines Voranmeldungszeitraums Zeit, eine Voranmeldung nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck auf elektronischem Weg zu übermitteln. Der Voranmeldezeitraum richtet sich nach der Höhe der Steuerschuld und muss monatlich oder vierteljährlich erfolgen. Dazu sind die jeweils aktuellen Vordruckmuster der Finanzverwaltung zu verwenden.

Den aktuellen Vordruck für die Umsatzsteuer-Voranmeldung können Sie sich >>> hier <<< herunterladen.

Ab dem 1. Oktober 2014 ersetzt das neue Formblatt USt 1 A das bisherige Muster. Die Änderungen sind durch das Gesetz zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften erforderlich geworden: Bei der Lieferung von Edelmetallen und unedlen Metallen sowie bei steuerpflichtigen Lieferungen von Spielekonsolen und Tablet-PCs an einen anderen Unternehmer kommt es durch das Gesetz zu einer Umkehr der Steuerschuldnerschaft.

Deshalb müssen ab Oktober diese Umsätze in die Vordruckmuster entsprechend eingetragen werden können. Die Vordrucke wurden daher an die neue Regelung angepasst. Unternehmer sollten darauf achten, ab Oktober die neuen Vordrucke zu verwenden. Dies teilte aktuell der Bund der Steuerzahler mit.

Tipp: Im Ausnahmefall können Unternehmer die Steuervoranmeldungen weiterhin in Papierform abgeben. Dazu ist ein entsprechender Härtefallantrag beim Finanzamt erforderlich. Das Finanzamt prüft dann, ob die Teilnahme am elektronischen Verfahren eine unbillige Härte für den Steuerzahler darstellt.

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