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News: Mindestlohn zum 1. Juli gestiegen

Minijobber aufgepasst!


Der gesetzliche Mindestlohn wurde wieder erhöht. Seit dem 1. Juli beträgt er 9,60 Euro brutto pro Stunde, zuvor waren es 9,50 Euro. Da auch Minijobber Anspruch auf den Mindestlohn haben, müssen diese nun vorsichtig sein.

Was die Erhöhung für Minijobber bedeutet

Minijobber dürfen mit ihrem Job im Monat maximal 450 Euro verdienen. Durch die Anhebung des Mindestlohns kann es passieren, dass diese Verdienstgrenze überschritten wird. Ist das der Fall, wird aus dem Minijob automatisch ein sozialversicherungspflichtiger Midijob. Ihr Arbeitgeber muss Sie bei der gesetzlichen Krankenkasse anmelden und bei der Minijobzentrale abmelden. Daher sollten nun Sie nun prüfen, ob Sie Ihre monatliche Arbeitszeit reduzieren müssen.

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Liegt Ihr Jahresbrutto unter 5.400 Euro, darf Ihr monatlicher Lohn auch ausnahmsweise über 450 Euro betragen. Wichtig ist allein, dass die Überschreitung nicht regelmäßig oder vorhersehbar erfolgt.

Erhalten Sie den Mindestlohn von 9,60 Euro pro Stunde? Dann dürfen Sie im Monat höchstens 46 Stunden arbeiten, ohne die Grenze zu überschreiten (ohne Einmalzahlungen wie Urlaubsgeld).

Mit dem offiziellen Mindestlohnrechner können Sie berechnen, wie sich der neue Mindestlohn für Sie auswirkt.

Achtung Steuer Hinweis IconDie nächste Erhöhung folgt Anfang 2022: Zum 01.01.2022 wird der Mindestlohn auf 9,82 Euro je Stunde erhöht.

 

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