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Arbeitnehmer & Beamte

Machen Sie die Pflicht zur Kür!


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Als Arbeitnehmer haben Sie oft auch Ausgaben, die mit Ihrem Job in Zusammenhang stehen. Doch zum Glück können Sie diese Aufwendungen von der Steuer absetzen. Lesen Sie hier alles Wissenswerte rund um das Thema Job und Steuern.

Anlaufpunkt für Arbeitnehmer und Beamte: Anlage N

Egal ob im Büro, als Lehrer, Außendienstler oder Handwerker – die Abgabe der Steuererklärung lohnt sich für die meisten Arbeitnehmer. Denn oft gibt es Geld vom Staat zurück. Das ist dann der Fall, wenn Ihr Arbeitgeber mehr Lohnsteuer abgeführt hat, als Sie eigentlich zahlen müssten. Das finden Sie aber erst mit der Steuererklärung heraus, wenn Sie beispielsweise Ihre Werbungskosten geltend machen.

Das wichtigste Formular für Arbeitnehmer heißt Anlage N. Das „N“ steht für nichtselbständige Arbeit. Hier werden alle Informationen zu Ihrem Job eingetragen: Lohnsteuerbescheinigung, Fahrten zur Arbeit, Kosten für Arbeitsmittel und weitere Werbungskosten. Aber auch Lohnersatzleistungen wie das Kurzarbeitergeld müssen Sie hier angeben. Andere Lohnersatzleistungen wie Kranken-, Eltern- oder Arbeitslosengeld kommen in den Mantelbogen.

Welche Art von Einnahmen gibt es?

Lohn & Gehalt

Ihr Gehalt müssen Sie versteuern. Dazu gehören alle Einnahmen, die Sie für Ihren Job bekommen. Und diese unterliegen der Lohnsteuer. D. h. Ihr Chef führt monatlich einen gewissen Teil Ihres Bruttogehalts an das Finanzamt ab. Dadurch zahlen Sie Ihre Einkommensteuer unterjährig voraus.

Dabei ist es egal, ob Sie den Job hauptberuflich oder nebenberuflich ausüben: die Steuer muss gezahlt werden.

Die gute Nachricht an dieser Stelle: Ausgaben, die Ihr Arbeitsverhältnis betreffen, können Sie steuermindernd von den Einnahmen abziehen.

Am Ende des Jahres erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber eine Lohnsteuerbescheinigung. Hier steht zusammengefasst, wie viel Sie im Jahr verdient haben. Der Bescheinigung entnehmen Sie aber auch, wie viel Ihr Chef ans Finanzamt und für Ihre Sozialversicherungen bezahlt hat. Normalerweise müssen Sie die Lohnsteuerbescheinigung selbst in die Anlage N eintippen. Aber es gibt eine tolle Hilfe: Mit dem elektronischen steuer:Abruf wird die Bescheinigung automatisch abgerufen und in die richtigen Zeilen eingetragen!

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Lohnsteuerbescheinigung Frau Bücher

Was ist die elektronische Lohnsteuerbescheinigung?

Irgendwann im Januar oder Februar eines jeden Jahres erhält sie jeder Angestellte oder Beamte  – den Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung. Doch was genau ist das? In diesem Beitrag erfahren Sie, was genau in der Lohnsteuerbescheinigung steht und wofür man sie bei der Steuererklärung braucht.

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Entgelt- oder Lohnersatzleistungen

Wenn Sie aus bestimmten Gründen nicht arbeiten konnten und deshalb keinen Lohn erhalten, greift Ihnen der Staat oder die Krankenkasse unter die Arme. Das nennt man auch Lohnersatzleistungen. Diese sind steuerfrei. Jedoch unterliegen einige der Zahlungen dem Progressionsvorbehalt. Das heißt: Sie werden bei der Ermittlung Ihres Steuersatzes berücksichtigt. Außerdem sind Sie bei Zahlung dieser Leistungen zur Abgabe der Steuererklärung verpflichtet. Ein paar Beispiele für Lohnersatzleistungen sind:

  • Arbeitslosengeld
  • Mutterschaftsgeld
  • Elterngeld
  • Krankengeld
  • Kurzarbeitergeld
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Progressionsvorbehalt Geld Steuer Titelbild

Progressionsvorbehalt

Was haben Kurzarbeit, Elterngeld und Krankengeld gemeinsam? Genau: Es sind steuerfreie Ersatzleistungen – und unterliegen dem Progressionsvorbehalt. Doch was genau das ist und was Sie in diesem Fall bei Ihrer Steuererklärung beachten müssen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

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Sachbezüge anstelle von Geld

Firmenauto, E-Bike oder Tankgutschein? Auch Sachleistungen des Arbeitsgebers können Arbeitslohn darstellen. Für die Lohnsteuer gelten hier teilweise besondere Regelungen und Befreiungen.

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Geldwerter Vorteil Geschenk Titelbild

Geldwerter Vorteil

Geld regiert die Welt? Früher hat man seine Mitarbeiter nicht mit Geld, sondern mit Naturallohn bezahlt. Heute undenkbar? Auch heutzutage spielen Sachleistungen eine wichtige Rolle in der Arbeitswelt. Zwar wird wohl kaum jemand von seinem Chef zusätzlich zum Monatsgehalt einen Sack Getreide einfordern. Vielmehr sind Firmenfahrrad oder Tankgutscheine in Mode. Aber was bringt Ihnen ein geldwerter Vorteil?

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Geringfügige Beschäftigung: Mini-Job und Midi-Job

Viele Arbeitnehmer sind in einer oder mehreren Stellen als geringfügig Beschäftigte angestellt.  Darunter versteht man gewisse Gehaltsgrenzen, innerhalb derer keine oder wenige Steuern und Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden müssen. Man unterscheidet dabei zwischen Mini- und Midi-Jobs

Einnahmen aus Mini-Jobs

Ein 450-Euro-Job, auch als geringfügige Beschäftigung oder Minijob bezeichnet, liegt vor, wenn der durchschnittliche Arbeitslohn nicht höher ist als 450 Euro monatlich. Dabei ist es egal, wie viele Stunden gearbeitet wird. Bei der Ermittlung der Verdienstgrenze von 450 Euro sind mehrere gleichzeitig ausgeübte geringfügige Beschäftigungen zusammenzurechnen.

Wichtig:
Üben Sie nur einen einzigen Mini-Job aus, sind die Einnahmen für Sie steuer- und sozialversicherungsfrei.

Einnahmen aus Midi-Jobs

Midijobs sind Beschäftigungsverhältnisse, in denen Sie mehr als 450 Euro, aber weniger als 1.300Euro (bis 30.06.2019: 850 Euro) monatlich verdienen. Die Einnahmen müssen voll versteuert werden. Ihr Arbeitgeber zahlt dabei die vollen Sozialversicherungsbeiträge. Ihr eigener Arbeitnehmer-Anteil an der gesetzlichen Sozialversicherung ist hingegen ermäßigt. Er steigt mit zunehmendem Einkommen progressiv an.

Werbungskosten: Belege sammeln & Steuern sparen

Wann lohnt es sich, Belege zu sammeln?

Alle Aufwendungen, die Sie im Zusammenhang mit Ihrem Job haben, sind Werbungskosten. Damit lassen sich Steuern sparen. Denn: Werbungskosten können steuermindernd angesetzt werden.

Aber nicht immer müssen Sie die einzelnen Belege sammeln. Das Finanzamt erleichtert Ihnen die Zettelwirtschaft mit dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag.

Pro Jahr und Person werden für Arbeitnehmer 1.000 Euro pauschal als Werbungskosten berücksichtigt. Auch dann, wenn Sie tatsächlich keine oder nur wenige Aufwendungen hatten. Alle Ausgaben, die über dem Pauschbetrag liegen, mindern dafür Ihre Steuer Euro für Euro.

Was sich nach viel anhört, ist im Nu erreicht: Allein durch die Pendlerpauschale knacken Sie im besten Fall schon die 1.000 Euro. Und zwar, wenn Sie jeden Tag mindestens 15 Kilometer zu arbeit fahren. Dann heißt es: Belege suchen! Denn je mehr Werbungskosten Sie jetzt angeben, desto größer wird die Steuererstattung.

Belegvorhaltepflicht

Wichtig ist, dass Sie die Belege auf Nachfrage dem Finanzamt vorweisen können. Aktuell ist es nicht mehr erforderlich, Belege mit der Steuererklärung ans Finanzamt mitzuschicken. Vielmehr prüft das Finanzamt, in welchen Fällen es Belege zur weiteren Bearbeitung des Falls benötigt.

Pendler auf dem Weg zur Arbeit

Die Nummer eins unter den Werbungskosten von Arbeitnehmern heißt Pendlerpauschale. Denn für jeden Kilometer, den Sie als Arbeitsweg zurücklegen, können Sie eine Kilometerpauschale ansetzen. Damit ist der Arbeitnehmer-Pauschbetrag schnell überschritten. Auch mit Fahrkarten lassen sich Steuern zurückzahlen.

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Pendlerpauschale Titelbild

Pendlerpauschale

Fahren Sie mit dem Auto zur Arbeit? Dann beteiligt sich das Finanzamt an Ihren Fahrtkosten. Für jeden Kilometer gibt es 30 Cent – das ist die so genannte Pendlerpauschale.

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Arbeitsmittel: Laptop, Bücher und Co.

Auch Arbeitsmittel sind Werbungskosten. Grundsätzlich gilt: Alles, was Sie an Mitteln benötigen, um Ihre beruflichen Aufgaben zu erledigen, gehört zur Kategorie Arbeitsmittel.

Das können zum Beispiel sein:

  • Fachliteratur
  • Bürobedarf
  • Büromöbel
  • Werkzeug
  • Computer und Laptop
  • Smartphone
  • Drucker
  • Berufskleidung
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Fachliteratur absetzen

Das Finanzamt erkennt längst nicht jede Rechnung aus dem Buchhandel an. Dies zeigt auch ein aktuelles Urteil: Ein Netzwerkadministrator bekam die Ausgaben für Computerzeitschriften gestrichen.

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Arbeitszimmer

Homeoffice? Für manche ein Graus, für andere ein Segen. Für mache Arbeitnehmer steht sogar gar kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung. Nutzen Sie ein Zimmer Ihrer privaten Wohnung für Ihre berufliche Tätigkeit? Dann können Sie einen Teil der Ausgaben steuerlich geltend machen.

 

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Arbeitszimmer von der Steuer absetzen

Flexible Zeiteinteilung, Mittagspause auf dem Liegestuhl oder nebenher ein bisschen Haushalt – das Arbeiten von Zuhause bietet einige Vorteile. Und das Beste daran: Mit einem Arbeitszimmer in den eigenen vier Wänden lassen sich zudem auch noch Steuern sparen! Gewusst wie, lautet die Devise. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Sie Ihr Home-Office von der Steuer absetzen.

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Beruflicher Umzug

Ein Umzug kostet Nerven… und Geld. Beteiligen Sie doch einfach den Staat an Ihren Umzugskosten. Das geht, wenn Sie aus beruflichen Gründen umgezogen sind!

Doppelte Haushaltsführung

Sie bewohnen aus beruflichen Gründen zusätzlich zu Ihrer Hauptwohnung noch eine zweite Wohnung in der Nähe Ihres Arbeitsortes? Dann handelt es sich um eine doppelte Haushaltsführung. Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie sich die Mehrkosten zurückholen.

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Doppelte Haushaltsführung absetzen Wohnung

Doppelte Haushaltsführung – Was Sie wissen müssen

Auf der Autobahn immer Stau, der Zug ständig verspätet oder die Fahrzeit schlichtweg zu lang? Viele entscheiden sich für eine Zweitwohnung in der Nähe des Arbeitgebers. Ganz getreu dem Motto „Billiger wohnen in der Zweiten“: Sparen Sie Geld, indem Sie Ihre  doppelte  Haushaltsführung absetzen.

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Fortbildung

Sie machen nebenberuflich eine Fortbildung? Dann können Sie die Ausgaben in voller Höhe als Werbungskosten absetzen. Und zwar zählen hier nicht nur die Seminargebühren. Auch Reisekosten und Verpflegungspauschalen sorgen im besten Fall für eine saftige Erstattung. Das gilt allerdings nur in der Höhe, in der Sie als Arbeitnehmer die Kosten selbst getragen haben. Erstattungen des Arbeitgebers müssen Sie – wie bei allen anderen Werbungskosten auch – abziehen.

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fortbildungskosten absetzen steuererklärung

Fortbildungskosten absetzen: So geht’s

Wer rastet, der rostet. Im Arbeitsleben ist es daher nötig, stets auf dem Laufenden zu bleiben. Das kann ordentlich ins Geld gehen. Doch: Fortbildungskosten können Arbeitnehmer in ihrer Steuererklärung als Werbungskosten absetzen.

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Reisekosten

Sie sind beruflich viel unterwegs? Wahrscheinlich übernimmt Ihr Chef einen Großteil der Kosten für Ihre Dienstreise. Falls nicht, springt der Statt ein: Aufwendungen rund um die Auswärtstätigkeit können Sie als Werbungskosten ansetzen. Dazu zählen zum Beispiel:

    • Fahrtkosten
    • Übernachtungskosten
    • Verpflegungspauschalen
    • Parkscheine, Mautgebühren, etc.
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Kilometerpauschale: Mit der Dienstreise Steuern sparen

Für den Job unterwegs? Auf Dienstreise kommen so einige Kosten zusammen – die der Arbeitgeber nicht immer erstattet. Doch einen Teil der Kosten können Sie über Ihre Steuererklärung zurückholen: Wie Sie von der Kilometerpauschale auf Dienstreise profitieren, zeigen wir Ihnen hier.

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Besonders leicht mit WISO Steuer

Perfekt für Arbeitnehmer: WISO Steuer macht die Steuererklärung für Arbeitnehmer automatisch. Dank intelligenter Automatik-Funktionen erledigt sich die Erklärung schnell und einfach in wenigen Minuten.

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Steuerberatung?

Einzelfragen zu Ihrer Steuererklärung darf leider nur ein Steuerberater beantworten. Wir freuen uns jedoch über Lob und Kritik und nehmen Ihre Anregungen gerne für zukünftige Beiträge auf.

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Übrigens: In unserer Steuer-Software finden Sie eine ausführliche Hilfe und Tipps zu allen Themen rund um Ihre Steuererklärung.

  1. 1
    Hans-Jürgen Rottscholl

    Es fehlt die Grundlage der Zeitarbeit zudem nach geltendem Gesetz beide Fahrtwege also hin und zurück Geltend gemacht werden können. im Gegensatz zu einer Regelarbeit mit festen Arbeitsverhältnis!

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