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Familie & Kind

So unterstützt Sie der Fiskus


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Der Fiskus unterstützt Familien mit einer Vielzahl von steuerlichen Vergünstigungen. Dazu zählen Kindergeld, Freibeträge und die steuerliche Anerkennung von Ausgaben für den Nachwuchs. Wir haben für Sie die wichtigsten Leistungen zusammengestellt.

Kindergeld

Das Kindergeld wird Eltern unabhängig von deren Einkommen gezahlt. Das heißt: Egal ob Mini-Jobber oder Millionär – jeder bekommt für sein Kind den gleichen Betrag ausgezahlt. Jede Familie, die in Deutschland wohnt und minderjährige Kinder hat, hat Anspruch auf das Kindergeld. Doch auch wenn Sie volljährige Kinder haben, kann noch ein Anspruch bestehen – wenn Ihre Kinder noch unter 25 sind und sich in der Ausbildung oder im Studium befinden.

Höhe des Kindergelds

Das Kindergeld wird monatlich ausbezahlt. Die Höhe hängt von der Anzahl der Kinder ab.  Außerdem wird das Kindergeld regelmäßig angepasst. Aktuell erhalten Sie monatlich

  • für das erste und zweite Kind jeweils 204 Euro,
  • für das dritte und vierte Kind jeweils 210 Euro
  • und ab dem fünften Kind jeweils 235 Euro.

(Stand 2020)

Wer erhält Kindergeld?

Um in Deutschland Kindergeld zu erhalten, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Sie haben Anspruch auf Kindergeld wenn,

  • Ihr Kind noch nicht volljährig ist bzw. unter 25 ist und sich noch in einer Ausbildung befindet,
  • Ihr Kind in Ihrem Haushalt lebt,
  • Ihr Wohnsitz in Deutschland, einem EU-Land, den EWR-Ländern (Norwegen, Island, Lichtenstein) oder der Schweiz ist und Sie die deutsche Staatsbürgerschaft haben.

Sie sind deutscher Staatsbürger, wohnen aber im Ausland, außer den oben genannten Ländern? Auch dann können Sie Kindergeld erhalten. Und zwar, wenn

  • Sie in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig sind, oder
  • Sie in Deutschland zwar nur beschränkt steuerpflichtig, aber sozialversicherungspflichtig angestellt sind.

Welche Kinder werden berücksichtigt?

Auch Ihr Kind muss, neben dem Alter, einige Voraussetzungen erfüllen. Genauso wie ihre Eltern, müssen Kinder

  • ihren Wohnsitz in Deutschland haben oder sich hier gewöhnlich aufhalten oder
  • ihren Wohnsitz in einem EU- oder EWR-Staat haben.

Lebt ihr Kind im Ausland und erfüllt nicht die genannten Voraussetzungen? Dann kann es auch dann Kindergeld erhalten, wenn Sie oder der andere Elternteil ein in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtiger Diplomat ist.

Studiert Ihr Kind länger als ein Jahr im Ausland außerhalb der EU, des EWR und der Schweiz (also z. B. in den USA)? Dann können Sie nur dann Kindergeld erhalten, wenn Ihr Kind mindestens fünf Monate im Jahr bei Ihnen in Deutschland wohnt.

Wie kann ich Kindergeld beantragen?

Das Kindergeld wird nicht automatisch nach der Geburt Ihres Nachwuchses ausgezahlt. Dafür müssen Sie bei Ihrer zuständigen Familienkasse einen Antrag stellen. Lassen Sie sich hierfür jedoch nicht zu viel Zeit. Ab dem Zeitpunkt, an dem Sie einen Anspruch auf Kindergeld haben, muss der Antrag innerhalb von 4 Jahren gestellt werden. Danach verfällt der Anspruch. Bedenken Sie auch: Eine rückwirkende Auszahlung ist zwar möglich, wird aber nur für die letzten 6 Monate gewährt.

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Wann endet der Anspruch auf Kindergeld?

Grundsätzlich endet der Anspruch, sobald Ihr Kind die Volljährigkeit erreicht. Hierbei gibt es zwei Fälle:

  1. Hat Ihr Kind zwischem dem zweiten und letzten Tag eines Monats Geburtstag, endet der Anspruch mit Ablauf des Geburts-Monats.
  2. Hat Ihr Kind seinen 18. Geburtstag jedoch am 1. eines Monats, so endet der Anspruch bereits mit dem Vormonat.
Ein Anspruch auf Kindergeld besteht grundsätzlich für jeden Monat, in dem wenigstens an einem Tag die Anspruchsvoraussetzungen vorlagen. Wird Ihr Kind beispielsweise am 31. Juli geboren, erhalten Sie trotzdem für den vollen Monat Juli Kindergeld.

Kinderzuschlag zum Kindergeld

Eltern mit einem geringen Einkommen können zusätzlich zum Kindergeld den Kinderzuschlag erhalten. Diesen müssen Sie jedoch gesondert beantragen. Den Antrag stellen Sie ebenfalls bei Ihrer zuständigen Familienkasse.

Im Gegensatz zum Kindergeld, erhalten Sie den Kinderzuschlag nicht automatisch weiter, solange Sie die Voraussetzungen erfüllen. In der Regel beschränkt sich der Bewilligungszeitraum auf 6 Monate. Danach muss erneut ein Antrag gestellt werden.

Voraussetzungen für den Kinderzuschlag

Um den Kinderzuschlag zu erhalten, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Ihr Kind ist unter 25 Jahren und nicht verheiratet,
  • Ihr Kind wohnt in Ihrem Haushalt,
  • Sie erhalten Kindergeld für Ihr Kind,
  • Ihr Bruttoeinkommen beträgt mindestens 900 Euro (Verheiratete) bzw. 600 Euro (Alleinerziehende),
  • Der Kinderzuschlag (und eventuell Wohngeld) würden für den Unterhalt Ihrer Familie ausreichen.
Wenn Sie bereits Arbeitslosengeld II (Hartz IV) beziehen, können Sie keinen Kinderzuschlag mehr erhalten.

Kindergeld oder Kinderfreibetrag?

Das Kindergeld wird unabhängig vom Einkommen der Eltern ausgezahlt. Eltern haben jedoch einen Rechtsanspruch darauf, dass ihr Einkommen in Höhe des Existenzminimums eines Kindes steuerfrei bleibt. Das Finanzamt prüft daher bei der Steuerveranlagung, ob dieser Anspruch erfüllt ist. Dazu zieht es die Freibeträge für Kinder heran – sofern Anspruch darauf besteht.

Die Freibeträge für Kinder, also den Kinderfreibetrag und den Erziehungsfreibetrag, können Sie unter denselben Voraussetzungen wie das Kindergeld erhalten. Es gibt allerdings einen kleinen Unterschied: Während das Kindergeld nur für Kinder mit einem Wohnort im Inland oder in der EU oder im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) gezahlt wird, werden die Freibeträge auch für Kinder mit einem ausländischen Wohnsitz in einem Drittstaat gewährt (z. B. Türkei).

Der Fiskus prüft automatisch

Das Finanzamt nimmt im Steuerbescheid automatisch eine Günstigerprüfung zwischen Kindergeld und den Freibeträgen vor. Sie brauchen somit keinen Antrag zu stellen. Mit Abgabe Ihrer Steuererklärung vergleicht das Finanzamt somit für jedes Kind, ob der steuerliche Vorteil durch die Freibeträge für Kinder höher ist als das Kindergeld. Meist liegt das bei Eltern mit höherem Einkommen vor.

Ist das der Fall, werden bei der Ermittlung Ihres zu versteuernden Einkommens die Kinder- und Erziehungsfreibeträge berücksichtigt. Damit die Günstigerprüfung durchgeführt werden kann, müssen die Eltern die Anlage Kind ausfüllen. Wie die Günstigerprüfung bei Ihnen ausgefallen ist? Das Ergebnis lesen Sie in den Erläuterungen am Ende Ihres Steuerbescheides.

Entweder – oder

Sie können immer nur entweder Kindergeld oder den Kinderfreibetrag erhalten. Wird ein Kinderfreibetrag angesetzt, erhöht sich Ihre tarifliche Einkommensteuer um das Kindergeld. D. h. dass Sie das bereits ausgezahlte Kindergeld an den Staat zurück zahlen. Das kommt aber nur in circa 5 Prozent der Haushalte aller Steuerzahler vor, die ein sehr hohes Einkommen haben.

Haben Sie mehrere Kinder, beginnt die Prüfung mit dem ältesten Kind und kann bei jedem Kind anders ausfallen. Es ist jedoch nicht möglich, statt der Einzelprüfungen eine Gesamtprüfung für alle Kinder vorzunehmen.

Bei der Günstigerprüfung zählt der Kindergeldanspruch und nicht das tatsächlich gezahlte Kindergeld. Haben Sie Ihren Anspruch nicht geltend gemacht, wird das Finanzamt trotzdem das Kindergeld mit Ihrer Steuererstattung verrechnen. Sie sollten daher immer einen Antrag auf Kindergeld stellen, auch wenn Sie wissen, dass die Freibeträge für Sie günstiger sind.

Höhe der Freibeträge

Folgende Tabelle zeigt die Höhe des Kinderfreibetrags sowie des Erziehungsfreibetrags:

Kinderfreibetrag Erziehungsfreibetrag (BEA-Freibetrag)Summe der Jahresfreibeträge
4.980 Euro (voll)2.640 Euro (voll)7.620 Euro (voll)
2.490 Euro (halb)1.320 Euro (halb)3.810 Euro (halb)

(Stand 2020)

Leben Ihre Kinder im Ausland, kann es sein, dass die Höhe des Freibetrags herabgesetzt wird. Ob und wie stark, hängt von den dortigen Lebensunterhaltungskosten ab.

Grundsätzlich erhält jeder Elternteil den halben Kinderfreibetrag in Höhe von 2.490 Euro und den halben Erziehungsfreibetrag in Höhe von 1.320 Euro.
Sie können jedoch auch den vollen Kinder- und Erziehungsfreibetrag erhalten, wenn

  • Sie verwitwet sind (ab dem Sterbemonat des andere Elternteils),
  • der andere Elternteil nicht unbeschränkt steuerpflichtig ist,
  • wenn der Wohnsitz des anderen Elternteils nicht ermittelt werden kann,
  • die Freibeträge vom anderen Elternteil auf Sie übertragen wurden.

Ebenso wie für das Kindergeld, gilt auch für die Freibeträge das Monatsprinzip. Das bedeutet, dass sie nur für die Monate zeitanteilig gewährt, in denen die Voraussetzungen mindestens an einem Tag erfüllt waren.

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Bei geschiedenen, dauernd getrennt lebenden und bei Eltern nicht ehelicher Kinder kann ein Elternteil beantragen, dass der Kinderfreibetrag vom anderen Elternteil auf ihn übertragen wird. Ab 2012 gelten dafür geänderte Regeln. Diese wurden nun mit einem Beschluss der obersten Finanzbehörden der Länder erläutert:

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Ausbildungsfreibetrag

Ihr Kind macht eine Ausbildung? Für Eltern kann das ganz schön teuer werden. Doch zum Glück sieht der Fiskus hier eine finanzielle Unterstützung vor: der Ausbildungsfreibetrag. Diesen können Sie erhalten, wenn Ihr Kind

  • volljährig ist und Sie Anspruch auf Kindergeld oder einen Kinderfreibetrag haben,
  • sich in einer Ausbildung oder einer 4-monatigen Übergangszeit zwischen zwei Ausbildungsabschnitten befindet,
  • für die Ausbildungszeit nicht in Ihrem Haushalt lebt.

Darüber hinaus müssen Ihnen tatsächlich Kosten im Zusammenhang mit der Ausbildung Ihres Kindes entstanden sein. Die Höhe der Kosten müssen Sie jedoch nicht nachweisen.

Höhe des Ausbildungsfreibetrages

Erfüllen Sie die oben genannten Voraussetzungen, dann können Ihnen 924 Euro im Jahr Rahmen der besonderen außergewöhnlichen Belastungen abgezogen werden.

Zusammenveranlagte Elternteile erhalten den Ausbildungsfreibetrag zusammen. Einzelveranlagte oder geschiedene Eltern erhalten jeweils die Hälfte des Freibetrages, wenn bei beiden die Voraussetzungen für den Abzug erfüllt sind. Sie können jedoch auch eine andere Aufteilung beantragen.

Wie kann ich den Ausbildungsfreibetrag beantragen?

Um den Ausbildungsfreibetrag geltend machen zu können, reicht die Abgabe Ihrer Steuererklärung. Hier tragen Sie in der Anlage Kind in Zeile 47 den Name und die Anschrift des Kindes ein, für das Sie den Freibetrag nutzen möchten.

Entlastungsbetrag für Alleinerziehende

Kind und Job unter einen Hut zu bringen ist nicht einfach. Alleinerziehende haben es dabei besonders schwer. Um hier Unterstützung zu leisten, gewährt der Fiskus den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende.

Höhe und Voraussetzungen

Insgesamt können Alleinerziehende für das erste Kind 1.908 Euro pro Jahr steuermindernd ansetzen. Für jedes weitere Kind kommen 240 Euro pro Jahr dazu (Stand 2020). Anspruch auf den Entlastungsbetrag haben Sie, wenn Sie

  • alleinstehend sind,
  • für Ihr Kind Anspruch auf Kindergeld oder den Kinderfreibetrag haben,
  • die Identifikationsnummer für Ihr Kind haben,
  • Ihr Kind bei Ihnen im Haushalt lebt.

Sind Sie als alleinerziehender Elternteil in Steuerklasse 2, wird Ihnen der Entlastungsbetrag automatisch angerechnet. Jedoch nur die 1.908 Euro für das erste Kind. Die 240 Euro für jedes weitere Kind, müssen Sie bei Ihrem Finanzamt beantragen.

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Kinderbetreuungskosten

Berufstätige Eltern, die ihre Kinder in einer Tagesbetreuung unterbringen, können sich freuen – denn die Kosten hierfür können von der Steuer abgesetzt werden.

Welche Ausgaben kann ich absetzen?

Nicht alle Kosten, die Ihnen rund um die Kinderbetreuung anfallen, können Sie auch  absetzen. Denn hier müssen Sie unterscheiden zwischen Ausgaben für die eigentliche Betreuung und Kosten für z. B. Verpflegung, Freizeitgestaltung oder Nachhilfe.

Zu den absetzbaren Kinderbetreuungskosten gehören alle Ausgaben, die Sie für die Behütung Ihres Kindes zahlen. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Betreuung zu Hause oder in einem Kindergarten, einer Kindertagesstätte oder einer ähnlichen Einrichtung stattfindet. Auch ein Arbeitsverhältnis ist nicht erforderlich; so können z. B. auch die ersetzten Fahrtkosten bei einer unentgeltlichen Betreuung angesetzt werden.

Kosten für die Verpflegung, für sportliche Aktivitäten und Freizeitgestaltungen sowie für den Nachhilfeunterricht können hingegen nicht abgesetzt werden. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Werden in der Kindertagesstätte Fremdsprachenkenntnisse spielerisch vermittelt, können Sie die Kosten dafür ebenfalls absetzen.

Sie haben am Ende eine Gesamtrechnung, die alle Kosten rund um die  Kinderbetreuung beinhaltet? Dann müssen Sie schätzen, welcher Teil für die Kinderbetreuung anfällt und was Sie davon für Verpflegung und Sonstiges bezahlen. Das gilt auch, wenn mehrere Ihrer Kinder gemeinsam betreut werden, aber nicht alle die persönlichen Voraussetzungen für die Absetzbarkeit der Kosten erfüllen.

Sie haben ein Au-pair, das auch Ihre Kinder betreut? Dann können Sie 50 Prozent der Gesamtzahlungen als Kinderbetreuungskosten absetzen.

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Voraussetzungen

Auch für das Absetzen der Kinderbetreuungskosten gilt: Es müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Denn Sie können Aufwendungen für Kita und Co. nur steuerlich geltend machen, wenn Ihr Kind

  • unter 14 Jahren ist,
  • in Ihrem Haushalt lebt,
  • Ihr leibliches Kind, Adoptivkind oder Pflegekind ist.

Höhe der abziehbaren Kosten

Insgesamt können Sie zwei Drittel der Kosten für Kinderbetreuung ansetzen. Pro Jahr und Kind gilt jedoch ein Maximalbetrag von 4.000 Euro.

Bei nicht verheirateten, dauernd getrennt lebenden oder geschiedenen Eltern darf nur derjenige die Kosten absetzen, der sie auch tatsächlich bezahlt hat. Haben beide Eltern Kinderbetreuungskosten gezahlt, beträgt der anteilige Höchstbetrag grundsätzlich für jeden Elternteil 2.000 Euro pro Kind und Jahr.

Bezahlen Sie die Rechnungen für Kinderbetreuung unbedingt in Form einer Überweisung. Barzahlungen erkennt das Finanzamt nicht an.

Schulgeld

Neben Kosten für die Kinderbetreuung, können grundsätzlich auch Ausgaben für Schulen abgesetzt werden. Die Voraussetzungen dafür sind:

  • Sie erhalten für Ihr Kind Kindergeld oder einen Kinderfreibetrag,
  • die Schule ist überwiegend privat finanziert,
  • die Schule befindet sich in Deutschland oder dem EU-/EWR-Raum oder es ist eine deutsche schule in einem Drittstaat,
  • die Schule führt zu einem anerkannten deutschen Abschluss.

Nachhilfe-Einrichtungen, Musikschulen, Sportvereine oder Ferienkurse werden hingegen nicht begünstigt, da es sich hierbei um Kosten der privaten Lebensführung handelt.

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