Sonstige Vorsorgeaufwendungen

Sonstige Vorsorgeaufwendungen

Ab 2010 neue Berechnung


Sonstige Vorsorgeaufwendungen: Welche Versicherungen gehören nochmal dazu?

Zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen zählen Beiträge für private und gesetzliche Krankenversicherungen, freiwillige und gesetzliche Pflegeversicherungen, Unfallversicherungen, Haftpflichtversicherungen, Arbeitslosenversicherungen, Erwerbs-und Berufsunfähigkeitsversicherungen und für vor dem 1.1.2005 abgeschlossene Lebensversicherungen.

Hat sich neben der komplizierten Berechnung auch etwas zu Ihren Gunsten geändert?

Ja. Ein unbegrenzter Abzug der Versicherungsbeiträge ist zwar nicht vorgesehen, doch wurden die Höchstbeträge angehoben.

Höchstbeträge?

Bei der Höchstbetragsberechnung werden zwei Personengruppen unterschieden. Auf der einen Seite Steuerpflichtige, die einen steuerfreien Arbeitgeberanteil bzw. Zuschuss zu ihrer Krankenversicherung erhalten und auf der anderen Seite Steuerpflichtige, die Ihre Krankenversicherung alleine zahlen müssen.
Für erstere Personengruppe beläuft sich der Höchstbetrag auf 1.900 Euro; für die andere auf 2.800 Euro jährlich.

Welche Personen erhalten den kleinen Höchstbetrag?

  • Sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer, für die der Arbeitgeber steuerfreie Beiträge zur Krankenversicherung leistet,
  • in der gesetzlichen Krankenversicherung ohne eigene Beiträge familienversicherte Angehörige,
  • Besoldungs-und Versorgungsempfänger mit Beihilfeanspruch (Beamte, Beamtenpensionäre),
  • Rentner, die aus der gesetzlichen Rentenversicherung steuerfreie Zuschüsse zu Ihren Krankenversicherungsbeiträgen erhalten

Wer profitiert von dem größeren Höchstbetrag?

  • Selbstständige,
  • nicht berufstätige Ehepartner von beihilfeberechtigten Beamten und Beamtenpensionären, die selbst keinen eigenen Beihilfeanspruch haben

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