Steuerbescheid 2013: Erstattung frühestens im März

Steuerbescheid 2013: Erstattung frühestens im März

Warum dauert es so lange?


Auch in diesem Jahr fordern die Finanzämter zur Geduld auf: Erst Anfang März 2014 wird mit dem Bearbeiten der Steuererklärungen 2013 begonnen. Eine Erstattung landet somit frühestens Ende März auf Ihrem Konto.

Warum wird erst so spät begonnen?

Die Finanzämter starten erst Anfang März mit der Veranlagung der Erklärungen 2013. Grund: Arbeitgeber und andere Institutionen haben bis Ende Februar Zeit die steuerlichen Daten an die Finanzämter zu übermitteln. Hierzu gehören Daten wie Ihre Lohnsteuerbescheinigung sowie Beitragsdaten zu Ihrer Kranken-und Pflegeversicherung. In den Finanzämtern wird die Zeit bis März für notwendige Aktualisierungen der Software genutzt, die aufgrund aktueller Rechtsänderungen notwendig sind.

Was Sie jetzt tun sollten

Wir empfehlen allen Steuerbürgern – unabhängig von einer gesetzlichen Verpflichtung – Ihre Steuererklärung 2013 auf elektronischem Wege an das Finanzamt zu übermitteln. Die elektronische Übermittlung verkürzt die Bearbeitungsdauer enorm, da Ihre Daten nicht von Hand eingetragen werden müssen.

Für die Bearbeitung samt elektronischem Versand Ihrer Steuererklärung stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung: das Portal der Finanzverwaltung (ELSTERonline), das Programm ElsterFormular oder eines unserer Steuer-Programme.

Warten Sie damit jedoch keinesfalls bis zum 31. Mai 2014 sondern übermitteln Sie Ihre Erklärung sobald Ihnen alle relevanten Belege vorliegen. Aber auch bei einer frühzeitigen Abgabe der Steuererklärung auf elektronischem Weg müssen Sie mit einer Bearbeitungsdauer von fünf Wochen bis sechs Monaten rechnen – je nach Komplexität Ihres Steuerfalls.

Steuer auf Papier-Vordrucken abgeben?

Der Fiskus hat den Versand der Papier-Vordrucke bundesweit eingestellt. Diese können Sie in den nächsten Tagen auf der Seite des Bundesfinanzministeriums hier herunterladen oder persönlich bei Ihrem Finanzamt oder Bürgerbüro abholen.

Sind Sie krank oder gehbehindert? Dann lässt Ihnen Ihr Finanzamt die Papiervordrucke ausnahmsweise auf dem Postweg zukommen. Hierzu genügt ein Anruf bei Ihrem zuständigen Bearbeiter.

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