Überflüssige Versicherungen

Überflüssige Versicherungen

Welche Policen brauchen Sie wirklich?


Wir sichern uns gerne ab. Der Durchschnittsbürger gibt im Jahr 2.200 Euro für Versicherungsschutz aus. Doch: nicht alle Versicherungen sind nach Auffassung von Verbraucherschützern auch wirklich notwendig. Manche Tarife lohnen sich kaum, da Kosten und Leistung nicht im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Wir zeigen, welche Versicherungen überflüssig sind.

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Die überflüssigsten Versicherungen der Deutschen

Brillen-Versicherung

Häufig bieten die Versicherer diesen Schutz im Paket an. Meist lohnt es sich mehr, auf eine neue Brille zu sparen, statt die Beiträge zu zahlen.

Sportgeräte-Versicherung ist überflüssig

Sie ist vergleichsweise teuer, zumal die Ausrüstung häufig nicht älter als zwei Jahre alt sein darf. Auch zahlt der Versicherer im Fall des Verlustes oder eines Schadens auch nur den Zeitwert des Gerätes.

Reisegepäck-Versicherung wirklich nötig?

Meist unnötig, wenn Sie bereits eine Hausratversicherung haben. Denn diese reguliert auch Schäden, wenn im Urlaub Gepäck aus einem verschlossenen Hotelzimmer oder Kofferraum gestohlen wurde.

Handy- oder Geräte-Versicherungen

Sie schließen viele Schäden aus und sind relativ teuer.

Glasbruch-Versicherung nötig?

Auch sie ist häufig teuer. Solche Schäden sind meist bereits über andere Versicherungen abgedeckt – beispielsweise über die Privathaftpflicht- oder Hausratversicherung. Lohnt sich höchstens bei aufwendiger Spezialverglasung am Haus oder einem Wintergarten.

Krankenhaustagegeld-Versicherung

Für jeden Tag, den ein Patient im Krankenhaus verbringt, zahlt die Krankenhaustagegeldversicherung einen vereinbarten Betrag. Doch auch wer aus der Klinik entlassen wird, kann immer noch krank sein. Sinnvoller: die Krankentagegeld-Versicherung.

Insassenunfall-Versicherung überflüssig

Einen Mitfahrer durch einen Unfall schädigen – eine Horrorvorstellung. Dennoch ist eine Insassenunfallversicherung überflüssig, wenn man eine Privathaftpflichtversicherung hat.

Sterbegeld-Versicherung

Im Todesfall des Versicherten erhalten die Angehörigen einen Betrag ausgezahlt, den sie für die Beerdigung aufwenden können. Statt die Beiträge für eine Sterbegeldversicherung zu bezahlen, sollten Verbraucher besser Geld für die Beisetzung sparen.

Restschuld-Versicherung

Sie lohnt sich kaum bei einem kleinen Ratenkredit. Meist ist sie teuer und greift im Notfall, wenn der Versicherte seine Raten nicht mehr zahlen kann – aber nicht immer.

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