Welche Belege müssen Sie einreichen?

Welche Belege müssen Sie einreichen?

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Alle Jahre wieder: Spätestens am 31. Mai muss Ihre Steuererklärung beim Finanzamt sein. Doch welche Unterlagen müssen Sie einreichen? Und welche hat das Finanzamt bereits vorliegen? Wir helfen Ihnen durch das Chaos.

In den meisten Fällen hat Ihr Arbeitgeber bereits die steuerlich relevanten Daten aus Ihrem Arbeitsverhältnis elektronisch an Ihr zuständiges Finanzamt übertragen. In diesem Fall erhalten Sie einen Ausdruck der übertragenen Daten oder können diese online abrufen (elektronische Lohnsteuerbescheinigung). Diese brauchen Sie nicht dem Finanzamt einzureichen. Es genügt die Eintragung Ihrer Steueridentifikationsnummer bzw. bei deren Fehlen der eTIN.

Unbedingt beizulegen sind der Steuererklärung auch gesetzlich vorgeschriebene Belege. Dazu gehören insbesondere Spendenbescheinigungen sowie Steuerbescheinigungen für Kapitalertragssteuer (falls Sie die Anlage KAP mit abgeben), Verlustbescheinigungen, (jeweils im Original) sowie bei Selbstständigen die Einnahmen-Überschuss-Rechnung.
Alle abzugebenden Belege auf einen Blick? Laden Sie einfach unsere Checkliste herunter: Im Nu haben Sie Ihre Unterlagen beisammen.

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Es ist ausreichend, wenn Sie die Spenden im Mantelbogen eintragen. Ihr Arbeitgeber muss die Lohndaten spätestens bis zum 28.02. des Folgejahres an das Finanzamt übertragen. Es kann sinnvoll sein, die elektronische Lohnsteuerbescheinigung einzureichen, wenn Sie Ihre Steuererklärung vor der Übertragung durch den Arbeitgeber beim Finanzamt abgeben.

Oft ist es nicht erforderlich, der Steuererklärung für alle Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen und Werbungskosten Belege beizufügen. Viele Sachbearbeiter akzeptieren Abzugsbeträge auch ohne Nachweis, wenn die Aufwendungen glaubhaft sind. Nicht schlecht fahren Steuerzahler, die erst einmal abwarten und auf Anforderung Belege nachreichen. In den meisten Fällen wird man vom Finanzamt nichts mehr hören.

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Belege vergessen?

Die besten Ideen kommen meist hinterher. Das ist auch bei der Steuererklärung so: Kaum hat man sie beim Finanzamt abgegeben, tauchen wie aus dem Nichts Belege auf, die man noch hätte ansetzen können.

Sie haben die Steuererklärung gerade erst in den Briefkasten eingeworfen. Prompt entdecken Sie Unterlagen über Versicherungen oder Arbeitsmittel, die Ihre Steuern mindern können.

Kein Problem: Reichen Sie die Belege einfach mit einem formlosen Brief beim Finanzamt nach. Diese werden dann zu Ihrer Steuererklärung gelegt – und alle Unterlagen zusammen geprüft. Was Sie tun können, wenn Ihnen die verpasste Abgabe der Belege erst später einfällt, können Sie hier lesen.

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