Einträge in die Gewinnermittlung oder in die Einkommensteuer

  • Guten Tag zusammen!



    Ich habe ein kleines Taxiunternehmen (1 Taxi) und stelle mir in jedem Jahr, so auch in diesem Jahr, bei dem Erstellen der Steuererklärung die gleiche Frage:


    "Wo trage ich meine Gewinne und Verluste ein?"

    "In dem Modul EINKOMMENSTEUER oder in dem Modul GEWINNERMITTLUNG?"


    Hier ein paar Beispiele, damit ihr wisst, was ich meine:


    1) Die Ausgaben für mein Geschäftstelefon z.B. könnte ich in dem Modul GEWINNERMITTLUNG eintragen, aber ich könnte mir auch die entsprechende Seite in dem Modul STEUERERKLÄRUNG aufrufen und diese Ausgaben dort eintragen!


    2) Die Abschreibungen (Afa) für mein Taxi kann ich in der GEWINNERMITTLUNG eintragen, aber ebenso gut auch in dem Modul STEUERERKLÄRUNG!


    3) Krankenversicherung, ADAC, Benzin, Hausrat, Einnahmen, Büromaterial usw. hatte ich ebenso in die GEWINNERMITTLUNG eingetragen.


    Anschließend habe ich die Gewinnermittlung in die Steuererklärung importiert!


    :hail:Kann mir bitte `mal ein "Spezi" helfen und mir das verständlich erklären?

    :dash:Wie mache ich es korrekt? (...Nerven liegen blank...)


    Ich hatte das in den vergangenen Jahren mal so und mal so probiert, aber ob das korrekt war habe ich bislang nicht begriffen.


    Wenn ich alle Ausgaben und natürlich auch die Einnahmen NUR in die GEWINNERMITTLUNG eintrage, dann ist das für mich übersichtlicher.


    Auf eine zeitnahe Rückantwort hoffend...

    :stick: Welldone1607

    Es sprach eine Stimme zu mir:
    "Lächle und sei froh - es könnte schlimmer kommen".
    Und ich lächelte und war froh - und es kam schlimmer!

  • Da Du der Umsatzsteuerpflicht unterliegst und die dort zu erstellenden Umsatzsteuer-Voranmeldungen bzw. die Umsatzsteuer-Jahreserklärung nur bei Nutzung des Moduls Gewinnermittlung programmunterstützt erstellt werden können, solltest Du natürlich das Modul Gewinnermittlung nutzen.


    Anschließend habe ich die Gewinnermittlung in die Steuererklärung importiert!

    In die ESt-Erklärung ist dann nur noch das Ergebnis der EÜR zu übernehmen und anzuklicken, dass die EÜR bereits anderweitig erstellt worden ist.


    Wobei ich mich frage, warum sich diese "Problematik" erst nach diversen Jahren des Nutzens dieser Software stellt. ?(


    Gerade Taxiunternehmer sollten im eigenen Interesse laufende und vollständige Aufzeichnungen i.S.d. gesetzlichen Vorschriften führen, da diese sehr gerne durch die Finanzverwaltung geprüft werden.

  • Ich möchte es endlich `mal richtig machen und nicht nur hoffen, dass es richtig ist!

    Es sprach eine Stimme zu mir:
    "Lächle und sei froh - es könnte schlimmer kommen".
    Und ich lächelte und war froh - und es kam schlimmer!

  • Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann ist ja meine Vorgehensweise gar nicht soo... verkehrt.

    Ich trage also alles in die Gewinnermittlung ein und importiere die Einträge in die Steuererklärung.

    Es sprach eine Stimme zu mir:
    "Lächle und sei froh - es könnte schlimmer kommen".
    Und ich lächelte und war froh - und es kam schlimmer!

  • Ich trage also alles in die Gewinnermittlung ein und importiere die Einträge in die Steuererklärung.

    Das habe ich so nicht gesagt. Eher das Gegenteil. Aber machen kann man es auch und hat dann doppelte Arbeit mit dem Abgleich und etwaigen Programmhinweisen.


    Du solltest einmal etwas mehr Zeit hinsichtlich des Studiums der Programmbedienung bzw. Programmfunktionen investieren.

  • Deshalb macht man die Buchführung eben auch zeitnah und fortlaufend, da das Finanzamt ja auch einmal unangemeldet auftauchen könnte.

    Im "Normalfall" verdränge ich das alles etwas, da ich ca. 15 Std. am Tag Taxi fahre (03:00-18:00).

    Jetzt, durch CORONA, habe ich zwangsläufig etwas mehr Zeit.

    Ich danke dir für die blitzartige Rückantwort!

    Es sprach eine Stimme zu mir:
    "Lächle und sei froh - es könnte schlimmer kommen".
    Und ich lächelte und war froh - und es kam schlimmer!

  • Als mein Mann sein Taxi noch gefahren hat, hat er ein Mal die Woche (ich glaube, es war Mittwoch?) das Kassenbuch und die Kreditkarten-

    EINgänge gebucht sowie alle Sprit-AUSgaben. Die Reparatur- und Ersatzteile-Rechnungen waren immer am Monatsende fällig. Das Gesamt-Verdienst ging in die Gewinnermittlung. Da wir sowieso immer eine Wirtschaft am Land hatten, war es nie eine Frage der BuchHALTUNG, sondern eher der Ordnung, damit sich nicht mehr Arbeit häuft.


    LG,

    Marta