Beiträge von mineworker

    Danke für die Tipps und ihr habt mich mit der Nase auf einen Lösungsansatz gestoßen.


    Wie o.g. schreibt das Finanzamt meinen Arbeitslohn nach §f10 (3) S.2 EStG 2004 fest. Darin heißt es sinngemäß (neben anderen Angaben), dass "wenn ein Frühruhestandsgeld als Ausgleich für den Verlust des Arbeitsplatzes (vom ehemaligen Arbeitgeber) gezahlt wird" eine Kürzung des Vorwegabzuges von 16% der geleisteten Zahlungen vorgenommen wird.
    Das wurde auch vom FG Baden-Würtenberg in einem Urteil bestätigt. Die Summe der Ausgleichszahlung vom Arbeitgeber für den Kläger ist schon beeindruckend. Siehe https://openjur.de/u/608949.html


    Allerdings wundern mich zwei Sachen.
    1.) Diese Regelung ist anscheinend auf alle Vorruheständler anwendbar.
    2.) tax2017 kürzt den Betrag um 16 € anstatt um 16 % vom Vorruhestandsgeld.
    Als Programmierer würde ich vorsorglich mal in den entsprechenden Abschnitt der Programmierung schauen. Vielleicht ist dort eine Unschärfe zu erkennen. Bei der Eingabe habe ich jedenfalls die entsprechende Angabe gemacht.
    Siehe Bild unten.


    Ich werde morgen die Unterlage zum Finanzamt zurück geben und den Einspruch zurück nehmen.
    Die in einem vorherigem Beitrag geschickten Links sind nicht mehr mit Dateien hinterlegt, weil sie nicht passwortgeschützt waren.


    Herzlichen Dank für eure Hilfe
    mineworker


    [Blockierte Grafik: http://www.familie-smock.de/Eingabe.jpg]

    ups, dann sind wir ja bei den Grundlagen. Und natürlich, 95% aller PC Probleme sitzen zwischen 40-60 cm vor dem Bildschirm.....


    Ich kann bei der Eingabe leider keinen Fehler finden. Das ist wohl bei eigenen Fehler häufig so.
    Die Daten, über die ich Lohnsteuerbescheinigungen habe, habe ich unter "Arbeitnehmer/Lohnsteuerbescheinigungen" eingegeben. Sieht auch alles recht Nutzerfreundlich aus und ich sehe keine andere Möglichkeit. Alle Daten aus der Lohnsteuerbescheinigung sind eingetragen. Die Summe ist auch auf der Berechnung zur Günstigerprüfung vom Finanzamt korrekt angegeben.
    Die Leistungen der Rentenkasse habe ich unter "Renten/Rentenbezugsmitteilungen und Rentenbescheide/Renten aus gesetzlichen Rentenversicherungen" eingetragen. Diesen Betrag finde ich allerdings nicht auf der Berechnung zur Günstigerprüfung vom Finanzamt. Ich finde leider keine andere Möglichkeit, diese Zahlungen ins Programm einzugeben.


    Da es die letzte Steuererklärung in dieser Einnahmenzusammenstellung war, muss ich es wohl auch nicht mehr verstehen. Die nächste Erklärung bietet mir also die Chance die richtigen Eingabefelder zu finden.
    Ich danke euch für eure intensiven Bemühungen
    mineworker

    Glückauf,


    danke für eure Geduld.
    @ web-gb: Ich habe die beiden Unterlagen als Link ohne persönliche Daten (hoffentlich).
    http://www.familie-smock.de/Vorsorge_Finanzamt.pdf


    http://www.familie-smock.de/Vorsorge_tax2017.pdf


    @ Funtom: Ich habe drei Mögliche Entscheidungen als Antwort vorgegeben:
    1.) Ich nehme den oben bezeichneten Einspruch hiermit zurück
    2.) Im Schreiben vom 24.05.2017 haben Sie eine Änderung vorgeschlagen. Ich bin hiermit einverstanden und schränke meinen Einspruch entsprechend ein
    3.) Ich nehme den Einspruch nicht zurück
    a) siehe meine Beigefügte Anlage
    b) weil:[/url]


    Punkt 2.) entfällt, weil nicht vorhanden. Die Unterlagen, die ich für Punkt 3.) mitschicken könnte liegen dem Finanzamt vor. Daraufhin habe ich ja die Berechnung (siehe Link oben) erhalten.
    Da ich nicht Fach- und/oder Sachkundig bin, kann ich keine weiteren Gründe, rechtliche Fehler oder Berechnungsfehler anführen.


    Eine angenehme Woche
    mineworker

    Entschuldigt meine späte Rückmeldung, aber ich war eine Woche im Baltikum.


    Gibt es denn eine detailliertere Ausführung der Günstigerprüfung in tax2017? Ich kann mit den "sieben Seiten" vom Finanzamt nicht viel anfangen und in der tax2017 Berechnung habe ich zum Thema 10 Zeilen. Diese Ausdrucken, von tax2017, hatte ich dem Finanzamt mit der Bitte um Erklärung mitgeschickt. Darauf habe ich die "sieben Seiten" Berechnung erhalten.


    Was mir in der Berechnung auffällt, dass der Betrag von 4.767 € bis fast zum Schluss auch dort vorhanden ist.
    Allerdings wird dann ausgegeben, dass (bei Zusammenveranlagung) der maximale Grundhöchstbetrag von 2.668 € angerechnet wird.
    Vom verbleibenden Rest (2.099 €) wäre maximal die Hälfte vom Betrag oder maximal 50% vom Grundhöchstbetrag angerechnet wird. In meinem Fall 1.050 €
    Summe somit (2.668 € + 1.050 €) wären 3.718 € anrechenbar. Somit wäre dieser Betrag unter den veranlagten 3.800 €


    Dazu habe ich im Ausdruck tax2017 keine Informationen. tax2017 setzt den vollen Betrag an.


    Gruß
    mineworker

    Glückauf,


    entschuldigt diesen faux pas. Ihr habt natürlich Recht. Aber die Bildschirmscreens sind unleserlich.


    Ich hatte mich mit einem Einspruch an das Finanzamt gewandt. Die Antwort vom Finanzamt war meine Information vom 25.05.17.
    Ich habe die "Günstigerprüfung" vom Finanzamt vorliegen. Sie ergibt, dass ich nicht günstiger liege.
    Ich kann sie gerne scannen.
    Aber erst am 11.06. weil ich jetzt ins Baltikum fliege und los muss.


    Melde mich.

    Glückauf miwe4
    das mit dem lesbaren Screenshot schaffe ich anscheinend nicht.
    Ich habe mal die Seite gescannt und einen Link angehangen.
    Diese Seite richtig(?):


    (PDF mit unsicheren privaten Daten durch Moderator entfernt)

    Die Günstigerprüfung vom Finanzamt hat, entgegen der Berechnung von tax2017, ergeben, dass sie mich nicht besser stellt und daher nicht angewendet wird. Somit werde ich den Einspruch zurück nehmen. Überprüfen kann ich die Rechnung eh nicht und für den Differenzbetrag von knapp 200€ ist der Aufwand auch zu hoch.


    Danke für eure Beiträge
    Andreas

    Glückauf,


    ich habe die Zahlen mit dem Finanzamt abgeglichen. Die von mir übermittelten Daten wurden an zwei Stellen durch die von der Knappschaft übermittelten Daten ersetzt. Die Software beim Finanzamt hat nach Aussage der Finanzbeamtin, bis auf die erwähnten beiden Eingaben, keine weiteren Korrekturen vorgenommen oder Hinweise ausgegeben.


    Ich habe diese Werte eingesetzt und habe trotzdem eine Differenz zwischen Programm (Erstattung jetzt 87,10 € ) zu Finanzamt (Zahlung 118,80€)


    Die Finanzbeamtin sagte mir, dass das Programm des Finanzamtes nicht die "Günstigerprüfung" nach Rechtsstand 2004 bei den Vorsorgeaufwendungen angewendet hat. Nach Hilfetext von tax 2017 wird diese angewendet, weil seit 2010 mindestens die Beiträge zur Basiskranken- und Pflege-Pflichtversicherung abzugsfähig sein müssen.
    Somit wurde mir nur der Höchstbetrag von 3.800 € anerkannt und nicht der in der Berechnung von tax 2017 ausgewiesene Betrag von 4.849 €.


    Kann die von tax 2017 angewandte Berechnung aus dem Jahr 2004 mittlerweile nicht mehr oder nicht immer angewendet werden?


    Gruß
    Andreas

    Ahhhh, Danke schön!


    Auch wenn ich mit dem Ergebnis dort und den aufgeführten Details nicht wirklich was anfangen kann. Dort steht es so wie im Steuerbescheid vom Finanzamt. Dann ist eine Vergleichsrechnung nach Rechtsstand 2004 aufgeführt und die ist für mich günstiger. Dann setzt das Programm die für mich günstigere Version mit Rechtsstand 2004 in die weiteren Berechnungen an bzw. weist mir diese Werte als Ergebnis aus.
    Aber ich kann dem Finanzamt ja schlecht sagen, dass ich mit Rechtsstand 2004 besser gestanden hätte.....
    Na ja, einen Versuch ist es Wert. Immerhin steht dort auch, dass der bessere Wert anzusetzen wäre. Vielleicht hat der Bearbeiter/die Bearbeiterin sich vertan.

    Glückauf,


    vielleicht wird es anhand der Bilder deutlicher. Leider beherrsche ich anscheinend die Technik noch nicht so gut, dass die Bildqualiät optimal wäre.
    Im Steuerbescheid stehen noch 160 €, die geklärt sind. Der Abzug wurde vorgenommen, weil ich die Bescheinigung der Krankenkasse, dass es sich um eine Bonuszahlung handelt, nicht beigefügt hatte.
    Ansonsten aber sehe ich da kaum Übereinstimmungen im Bereich Sonderausgaben zwischen Finanzamt und Tax 2017.


    Gruß
    Andreas

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    Glückauf,
    ich habe eine Frage zu den Berechnungen in Tax 2017:


    Mit meinen Eingaben zu Sonderausgaben (Versicherungen und Altersvorsorge):
    Rentenversicherung/Arbeitnehmeranteil aus einem pauschal versteuertem Minijob/ Ehefrau = 200 €
    Rentenversicherung/Arbeitgeberanteil aus einem pauschal versteuertem Minijob/ Ehefrau = 1.512 €
    Krankenbeiträge für kindergeldberechtigte Kinder/Ehefrau = 82 €
    Weitere Sonderausgaben Versicherungen/ Ehefrau 140 €
    Gesetzliche Krankenversicherung aus Renten/Ehemann = 1162 €
    Pflegeversicherung aus Renten/ Ehemann = 318 €
    Weitere Sonderausgaben Versicherungen/ Ehemann = 3.118 €


    Berechnet mir Tax 2017 für die abziehbaren Vorsorgeaufwendungen 5.020 €


    Das Finanzamt meint dazu:
    Sonderausgaben Ehefrau
    Summe der Altersvorsorgeaufwendungen = 1.712 €
    davon 82 % = 1.404 €
    abzüglich Arbeitgeberanteil zur RV = - 1.512 €
    verbleiben = 0 €


    Sonderausgaben Ehemann
    Beiträge zur Krankenversicherung = 1.151 €
    Beiträge zur Pflegeversicherung = 318 €
    weitere sonstige Vorsorgeaufwendungen= 3.340 €
    Summe 4.809 €
    davon abziehbar 3.800 €
    Summe der abziehbaren Vorsorgeaufwendungen: 3.800 €


    Meine Frage dazu:
    Berechnet TAX 2017 die Steuern in dem Bereich Sonderausgaben falsch?


    Bisher konnte ich die Steuerberechnung neben den Steuerbescheid legen und hatte zumindest die selben Punkte in der Berechnung. Über die Zahlenwerte kann ja gestritten werden, wenn etwas nicht anerkannt wird.


    Im Bereich Sonderausgaben sind aber weder die Zahlen vergleichbar (und das Finanzamt hat in den Bemerkungen keinen gestrichenen oder fragwürdigen Betrag angegeben) noch stimmen die einzeln ausgewiesenen Berechnungsschritte überein.


    Frohes Schaffen und danach ein schönes Wochenende
    Andreas

    Glückauf,
    im Steuersparmagazin Ausgabe 2016 wurde im Bericht "Unternehmen auf dem Dach" darauf hingewiesen, dass (bei entsprechender steuerlicher Einordnung) der Eigenverbrauch der Umsatzsteuer unterliegt. Nach Rückfrage beim Finanzamt ist das bei mir der Fall und, weil bisher noch nicht geschehen, ich sollte auch die aufgelaufenen Entnahmen der Vorjahre mit aufführen.


    Die Frage ist für mich nun, wo ich das in TAX2016 eintragen kann.
    Unter:
    "Gewerbebetriebe/Laufende Einkünfte des 1. Betriebs/EÜR 1.Betrieb/Betriebseinnahmen/Gewinneinkünfte/Sonstige Sach-, Nutzungs- und Leistungsentnahmen" ?
    Ich kann die Umsatzkosten des Eigenverbrauch ermitteln, in dem ich die selbst verbrauchten kWh mit den Netto-Stromosten meines Stromanbieters multipliziere und davon die Umsatzsteuer (19%) errechne und dort eintrage.


    Wenn das richtig ist, erzeugt die Eingabe an dieser Stelle aber eine Fehlermeldung bei:
    "Gewerbebetriebe/Laufende Einkünfte des 1. Betriebs/EÜR 1.Betrieb/Betriebsausgaben/Ergänzende Angaben zum Schuldzinsenabzug/Entnahmen(inklusive Sach-, Leistungs- und Nutzungsentnahmen)"


    Ich werde darauf hingewiesen, dass:
    "Es wurden Entnahmen für die private KFZ-Nutzung oder andere Sach-, Leistungs- und Nutzungsentnahmen angegeben, jedoch keine Angaben zu den Entnahmen für die Ermittlung der Schuldzinsenabzugs gemacht."
    ;(


    An anderer Stelle finde ich leider keine passende Eingabemöglichkeit.
    Leider war auch eine Suche in der Hilfe oder hier im Forum nicht von Erfolg gekrönt.


    Meine Frage somit, wo gebe ich die Umsatzversteuerung meines Eingenverbrauches an?


    Frohes Osterfest
    mineworker

    Glückauf,


    in den vergangenen beiden Jahren habe ich mehrere Steuerbescheide aus früheren Jahren vom Finanzamt zur Verfügung gestellt bekommen.
    Bisher fand ich es zwar nervig, immer die alten Versionen wieder auf den PC zu installieren, die auf der CD vorhandene Version durch ellen lange Updates auf den neusten Stand zu bringen, die alten Sicherungsdaten einzulesen um dann endlich die Datei vom Finanzamt abrufen zu können, aber es hat wenigstens funktioniert.
    Heute habe ich die Nachricht erhalten: Zitat "für Sie wird von Ihrem Finanzamt bzw. Ihrer Steuerbehörde (Nordrhein-Westfalen) über das Verfahren ELSTER in Kürze eine verschlüsselte Datei (Einkommensteuerbescheid 2008) zur Abholung bereitgestellt." Zitat Ende.
    Jetzt wurde es lustig!


    Programm aufspielen: kein Problem.
    Info-Fenster informierte mich:
    "Es liegt eine neue Programmversion vor"


    Kurz nach dem "Klick" auf den Button "Weiter"
    Nächste Info:
    Client Fehler


    Bei der Verarbeitung ist ein Fehler aufgetreten.
    Bitte wiederholen Sie den Vorgang. Sollte das Problem weiter bestehen, wenden
    Sie sich bitte an unseren Service, oder nutzen Sie unsere Online Hilfe.


    Fehler Nr.: "-118"
    Fehler:


    Unter Online Hilfe:
    Serverfehler
    404 - Datei oder Verzeichnis wurde nicht gefunden.


    Bei xyz.V2008-Datei laden:
    Falsche Version des Projektes. Die Datei wurde mit einer neueren Version des Programms erzeugt.


    Beim Versuch die Datei trotzdem vom Finanzamt abzurufen:
    "Für diese Funktion muss immer die aktuellste Version von 'Elster Telemodus' installiert sein.
    Soll im Internet nach einer neueren Version gesucht werden"


    :dash:


    Meine Frage, mein Verbesserungswunsch an zukünftige Programmversionen:
    Vom Finanzamt bereitgestellte Steuerbescheide können mit dem aktuellen Steuerprogramm herunter geladen werden.


    Frohes Schaffen
    Andreas

    Glückauf,


    als jahrelanger, begeisterter Nutzer der TAX Steuersoftware habe ich heute meine Umsatzsteuererklärung 2013 und die Steuervoranmeldung Januar bis Juni für den Betrieb meiner Photovoltaik-Anlage erstellt. Es war sehr lehrreich und hoch spannend, aber kann der gesamte Komplex nicht für die vielen Photovoltaik-Unternehmer "entschlackt" werden? Also eine "Light-Version" für EEG-Geschädigte?


    Frohes Schaffen
    Andreas