16. Februar 2018

Verbraucher sind Kartellen ausgeliefert

© Lightspring/Shutterstock

Illegale Preisabsprachen zwischen Unternehmen treiben die Preise in die Höhe. Dadurch zahlen Verbraucher zu viel – für Brillengläser, Kaffee, Gas oder Wurst. Nun stehen auch Autohersteller im Verdacht. Das Bundeskartellamt verhängt zwar Bußgelder, aber die Strafen sind gering im Vergleich zu den lockenden Gewinnen. Eine Musterfeststellungsklage wäre eine mächtige Waffe für den Verbraucher. Doch die lässt auf sich warten.

Kartelle zerstören den Wettbewerb und erhöhen die Preise. Die Leidtragenden, das sind kleine Händler, die nicht mitziehen wollen und Verbraucher, die ordentlich draufzahlen. „Es gibt Kartelle, die verlangen den doppelten Preis verglichen zu dem Preis, den es in einem Wettbewerb gegeben hätte“, sagt Ulrich Schwalbe, Professor an der Universität Hohenheim. „Im Durchschnitt sind die Preisaufschläge, die Kartelle verlangen, im Bereich von 20 Prozent.“ Aktuelles Beispiel ist der Wursthersteller Rügenwalder. Das niedersächsische Unternehmen wurde Anfang dieses Jahres zu einer Geldbuße von 5,5 Millionen Euro verurteilt. Es hatte zwischen 2006 und 2009 Preiserhöhungen mit anderen Unternehmen abgesprochen. …

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