ihr gutes recht

Kleinkram macht großen Ärger

An meinen Schläfen bilden sich bereits Schweißperlen, als ich den Pümpel erneut am Abfluss ansetze. Vielleicht braucht es einfach mehr Kraft oder Ausdauer – irgendwann wird die widerspenstige Verstopfung im Waschbeckenabfluss schon aufgeben. Aber nein, nichts hilft: weder Aufschrauben noch Pümpel oder Abflussreiniger. Langsam bin ich mit meinem Handwerker-Latein am Ende. Die Hausverwaltung vertröstet mich mittlerweile seit Monaten. Soll ich nun selbst einen Handwerker bestellen? Und wer zahlt solche Kleinreparaturen – Mieter oder Vermieter?
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Handwerkerrechnung prüfen und absetzen

Wer Handwerksarbeiten zu vergeben hat, macht nicht immer gute Erfahrungen, wenn schließlich die Rechnung ins Haus flattert. So kommt es durchaus vor, dass die angegebenen Kosten deutlich höher ausfallen als gedacht. Oder der Auftrag wurde nicht fachgerecht ausgeführt und es besteht Nachbesserungsbedarf. Was können Verbraucher in solchen Fällen tun? Wie lassen sich unliebsame Überraschungen bei Rechnungserhalt vermeiden und was ist beim Steuerabzug für Handwerkerleistungen zu beachten?
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Wer muss im Winter räumen?

Bei Schnee, Eis und Glätte wird es schnell rutschig auf den Straßen und Bürgersteigen. In der Regel sind dann auch Grundstückseigentümer und Mieter in der Pflicht: Sie müssen die Gehwege räumen und streuen – bei extremer Wetterlage sogar mehrmals täglich. Die Pflicht zum Winterdienst besteht aber nicht bedingungslos. Nachts muss nur in Ausnahmefällen gestreut werden. Ältere Anwohner können außerdem vom Winterdienst befreit werden. In jedem Fall aber müssen Fußgänger stets die Augen offen halten.
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Tanz der Rabatte

Kennen Sie das? Sie stöbern im Internet nach preiswerten Angeboten, durchblättern am Samstagmorgen die Werbeprospekte oder drehen Ihren Kopf beim Vorbeifahren nach schrillen Schaufensterreklamen. Immer wieder wollen Händler Kunden mit spektakulären Angeboten locken. Riesenrabatte suggerieren die einmalige Gelegenheit, um sich endlich das Objekt der Begierde anzuschaffen: die gewünschte Couch, das lang ersehnte Fahrrad oder den so dringend benötigten Laptop.
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Sonderstatus Kirche schmilzt

Kirchliche Arbeitgeber erwarten im besonderen Maße eine Übereinstimmung mit ihren Glaubens- und Moralvorstellungen. Verstöße haben arbeitsrechtliche Konsequenzen und können sogar zur Kündigung führen. Doch die Konkurrenz um die besten Bewerber und Antidiskriminierungsvorschriften der Europäischen Union zwingen die Kirche allmählich zur Liberalisierung: Konfessionslose Bewerber dürfen nicht mehr pauschal abgelehnt werden und auch die Mitbestimmung bei Tarifverhandlungen wird stärker.
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Datenschutz im Verein

Am 25. Mai endete die Schonfrist bei der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Ihr Ziel soll sein, dass weniger Daten von Bürgern erhoben und für kürzere Zeit gespeichert werden und man jederzeit Auskunft darüber verlangen kann, welche Daten und wofür über einen selbst gespeichert sind. Die Datenschutzgesetze betreffen alle, die Daten erheben und verarbeiten – und damit auch über 600.000 Vereine in Deutschland. Wie setzen sie die Anforderungen geschickt um?
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Erbe ausschlagen

Ein unverhofftes Erbe – nicht immer steckt ein hübsches Sümmchen der verstorbenen lieben Erbtante dahinter. Der erhoffte Geldsegen kann sich auch als ordentlicher Schuldenberg entpuppen. Und für Schulden des Verstorbenen haften stets seine Erben. Wenn man plötzlich erbt und nicht sicher ist, um was genau es sich bei der Hinterlassenschaft handelt, sollte man besonnen und ruhig vorgehen. Das ist bei einem familiären Todesfall häufig leichter gesagt als getan.
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Wenn Handwerker abzocken

So manch ein Handwerker schlägt aus der Not seiner Kunden Kapital. Eine nächtliche Türöffnung oder eine Rohrreinigung am Sonntag lassen sich einige Dienste teuer bezahlen. Hinzu kommen aufwendige Arbeiten und eine unübersichtliche Rechnung. Dabei gibt es viele ehrliche Handwerker – man muss sie nur finden. Am besten, man sucht in ruhigen Momenten eine gute Adresse. Und im Notfall gilt: So viel wie möglich vor dem Auftrag klären und nichts überstürzen.
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Das blüht Falschpakern

Nur schnell das Auto abstellen, beim Bäcker ein paar Brötchen holen oder eben etwas abgeben und schon ist es passiert: Ein Strafzettel flattert hinter dem Scheibenwischer, obwohl man doch nur wenige Minuten im Halteverbot stand. Kommt der Wagen an den Haken und wird abgeschleppt, ist es sogar noch ärgerlicher für den Fahrer und vor allem sehr viel teurer. Welche Regeln gelten beim Parken und gibt es auch unberechtigte Entgelte?
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Ansprüche bei Fliegerärger

Ende Juni beginnt sie wieder, die Sommerferienzeit. Das heißt für viele: in den Urlaub fliegen. Kommt es dabei zu Problemen wie größeren Verspätungen oder überbuchten Maschinen, ist Frust programmiert und die Urlaubsfreude getrübt. Immerhin haben Reisende aber in vielen Fällen einen Anspruch auf Entschädigung. Sie dürfen sich nur nicht abwimmeln lassen – was viele Fluggesellschaften allerdings versuchen. Da ist es hilfreich, seine Rechte zu kennen.
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Verträge zwischen Angehörigen

Eine Wohnung von den Eltern mieten oder Geld vom Bruder leihen – auch Verträge unter Angehörigen sollten am besten schriftlich geschlossen werden. Nur so sind die Abmachungen im Zweifel verbindlich. Dabei steht es den Parteien frei, besonders günstige Konditionen zu vereinbaren. Machen die Parteien aber gleichzeitig Steuervorteile geltend, prüft das Finanzamt die Verträge sehr genau. Besonders sorgfältig sollte man bei Darlehensverträgen, Bürgschaften und Schenkungen sein.
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Vertrag für Liebende

Gütertrennung statt Zugewinngemeinschaft, kein gesetzlicher Versorgungsausgleich, ein Maximalbetrag für den Unterhalt des Partners im Trennungsfall – durch einen Ehevertrag können Partner viele Punkte für eine Ehe regeln. Allerdings darf keine der beiden Parteien unangemessen bevorzugt oder benachteiligt werden. Das ist zwar eine Einzelfallentscheidung, die manchmal vor Gericht landet. Die Rechtsprechung gibt aber einige Anhaltspunkte, was erlaubt ist.
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