24. Januar 2018

Das schützt vor Cyberstalking

© GaudiLab/Shutterstock

Wenn auf allen sozialen Kanälen plötzlich Nachrichten und Reaktionen von ein- und derselben Person eingehen, kann das verstörend wirken – und ist meist ein digitaler Angriff. Die gute Nachricht: Wer WhatsApp, Facebook oder Instagram richtig einstellt, wird den Eindringling in der digitalen Welt zumeist schnell wieder los.

Es fing ganz harmlos an: Erika H. (Name geändert) hatte einen neuen Follower bei Twitter. Neugierig schaute sie sein Profil an und stellte fest, dass es sich um einen Kollegen handelte. Beide arbeiteten in derselben Branche und wohnten außerdem in der gleichen Stadt. Sie folgte ihm zurück, um ihr Netzwerk auszubauen. Er bedankte sich per Direktnachricht dafür, und die beiden chatteten einige Male hin und her. Seine Nachrichten konnten bald als etwas anzüglich interpretiert werden, doch Erika machte sich darüber keine Gedanken. Als er nach der Handynummer fragte, gab sie sie bedenkenlos heraus, immer noch in der Meinung, es gehe darum, das berufliche Netzwerk zu erweitern.

Im Keim ersticken
Stutzig wurde sie das erste Mal, als sie postwendend weitere Nachrichten bekam. Die Kommunikation war von Twitter auf SMS übergegangen, die Rede war jetzt von gemeinsamem Kaffeetrinken. Sie antwortete nicht mehr, auch nicht auf die Facebook-Nachrichten, die jetzt zusätzlich kamen. Denn auch dort waren sie nun verbunden. Als der neue Kontakt begann, Fragen zu ihrem Mann zu stellen, blockierte sie ihn zuerst im Messenger auf dem Handy, kurz darauf auch bei Facebook. Seitdem herrscht Ruhe. …

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