12. August 2020

Das zahle ich jetzt selbst

© Pixel-Shot/Shutterstock

Ob für das Kinoticket oder neue Schuhe, ab jetzt muss man nicht mehr die Eltern um Geld bitten. Denn mit Beginn der Ausbildung oder des Studiums haben die meisten endlich ihr eigenes Geld. Das Sparbuch ist nicht mehr genug. Für die Zahlungseingänge, aber auch für die Ausgänge ist nun ein Girokonto nötig – mit Soll und Haben, Zinsen und Dispo. Durch Schulden können junge Erwachsene erstmals schlechte Erfahrungen mit Geld machen. Wie lassen sich überzogene Konten, unbezahlte Raten und ein negativer Schufa-Eintrag vermeiden?

Jan fühlt sich großartig. Der 18-Jährige absolviert gerade sein Vorpraktikum bei einem Automobilkonzern und wird im Herbst Fahrzeugtechnik studieren. Vor Kurzem hat er sein erstes Girokonto eröffnet, denn er hat BAföG beantragt und bis zur ersten Überweisung, helfen seine Eltern mit einer monatlichen Summe aus. Ein Girokonto kann übrigens jeder führen, theoretisch schon ein Siebenjähriger. Für Kinder und minderjährige Jugendliche bedarf es allerdings der Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters. Eine wichtige Rolle bei der Kontoeröffnung spielt die Bonität. 

Bonität 

Der „gute Ruf“ in Sachen Zahlungsfähigkeit und Zahlungswilligkeit wird von Banken Bonität genannt. Er spielt bei der Kreditvergabe eine wichtige Rolle. Personen oder Firmen mit einer guten Bonität erhalten eher einen Kredit als solche mit einer schlechten Bonität. Quelle: Schufa

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Angelika Schröger
Ob über Musik, Literatur, Psychologie und Gesundheit oder auch intelligente Technologien wie Finanztechnologien oder smarte Häuser, Angelika Schröger schreibt seit 1996 über Themen, die ihr am Herzen liegen. Die Münchnerin studierte Germanistik und Psychologie und lernte ihr journalistisches Handwerk bei der Berliner Morgenpost und Berliner Zeitung. Dem Leser auch komplexe Sachverhalte leicht verständlich zu vermitteln, um sich schneller informieren und orientieren zu können, ist ihr Anliegen.