16. Februar 2018

Dem Nachwuchs den Umgang mit Geld zeigen

© Syda Productions/Shutterstock

Mit dem ersten Taschengeld geht es los. Der ein oder andere Euro landet auch heutzutage vielleicht noch ganz klassisch im Sparschwein. Dann kommt irgendwann ein eigenes Konto. Bis das Kind volljährig ist, wollen viele Eltern zudem gerne etwas für den Nachwuchs ansparen. Und auch, was sich hinter Schulden verbirgt, sollte rechtzeitig erklärt werden, raten Experten.

Auch beim Geld sollten Eltern an den alten Spruch von Hänschen und Hans denken. Denn wer nicht schon in jungen Jahren die Grundlagen in finanziellen Dingen lernt, hat damit später eventuell Probleme und landet im schlimmsten Fall in der Schuldenfalle. „Je früher ein Kind lernt, mit Geld umzugehen, desto größer ist die Chance, dass es später verantwortungsbewusst damit umgehen kann“, sagt Annabel Oelmann, Finanzexpertin und Leiterin der Verbraucherzentrale Bremen. Hinzu kommt: Das Vermögen, das Eltern und Großeltern für die Kleinen ansparen wollen, dürfte größer ausfallen, je eher man sich darum kümmert.

Etwa drei von vier der 6- bis 9-Jährigen in Deutschland geben ihr Taschengeld schon ganz selbstständig aus. Bei den 10- bis 13-Jährigen sind es laut der von sechs Verlagen initiierten Kinder-Medien-Studie 2017 bereits 95 Prozent. Im Vorschulalter entscheiden dagegen noch mehrheitlich die Eltern. Und die Kleinen haben dabei gar nicht mal so wenig Geld zur Verfügung: Bei Mädchen im Vorschulalter kommen durch Taschengeld und Geldgeschenke monatlich im Schnitt knapp 17 Euro zusammen, bei Jungen sogar 20 Euro. In der Altersgruppe von 6 bis 13 Jahren sind es im Schnitt gut 41 Euro bei Mädchen und fast 44 Euro bei Jungen.

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