15. November 2018

Endstation Heiligabend

©jakkapan

Ja, ist denn schon wieder Weihnachten? Obwohl es das Fest schon wirklich sehr lange gibt, scheint Weihnachten für viele immer wieder überraschend zu kommen. Und jedes Jahr aufs Neue wird man Geschenke suchen, Festessen vorbereiten, Termine koordinieren, das Haus dekorieren und dabei noch krampfhaft versuchen, ein Herz und eine Seele mit der Familie sein. Wo bleiben da die Freude und die Besinnlichkeit? Damit bei Ihnen kein Stress aufkommt und Sie das Weihnachtsfest genießen können, hat verbraucherblick einen – hoffentlich hilfreichen – Fahrplan zusammengestellt. Denn bekanntlich ist gute Vorbereitung ja alles.

Noch 4 Wochen bis Weihnachten
• Geschenke: Welches Geschenk ist für wen das Richtige? Ein paar alternative Ideen zum Konsumwahn: Zeit schenken, eine gemeinsame Unternehmung, etwas selbst Gebasteltes oder Gekochtes. Anregungen gibt es zuhauf im Internet oder in Zeitschriften. Wer nicht gerne selbst gestaltet, der kann nach ausgefallenen technischen Spielereien im Internet oder Technikmarkt schauen. Bei Kindern: Wunschzettel schreiben.
• Jahreskalender und Fotobücher: Stellen Sie Ihren Liebsten einen Kalender oder ein Fotobuch mit Motiven des Jahres zusammen. Im Internet gibt es zahlreiche Anbieter oder Sie gehen zum Drogerie- oder Technikmarkt in der Nähe. Produktion und Lieferung können in der Vorweihnachtszeit schon mal etwas länger dauern, zur Sicherheit sollte man 2 Wochen einplanen.
• Weihnachtskarten: Schreibe ich Karten und wenn ja, wie viele? Will ich sie selbst basteln oder kaufen?
• Nikolaus: Wer feiern will, sollte es vorbereiten.

• Dekoration: Bestand kontrollieren, eventuell kaufen oder basteln. Bastelideen gibt es zahlreiche. Grade aktuell ist das sogenannte Upcycling, wenn man aus alten Sachen neue, schöne Dinge macht. Baumständer prüfen.
• Adventskalender: Basteln oder kaufen.
• Termine abstimmen : Weihnachtsfeiern, Einkäufe, Besuche, Übernachtungen, Fahrten planen und organisieren. Wenn noch nicht geschehen, Urlaubstage und Kinderbetreuung in den Schulferien regeln.

3 bis 2 Wochen bis Weihnachten
• Plätzchen backen: Was gemacht ist, ist gemacht und es ist immer etwas da, das man zu Adventsfeiern mitbringen kann. Manche Sorten werden außerdem sogar besser nach einiger Zeit der Lagerung.
• Weihnachtsessen: Menü planen.
• Check: Fehlt etwas bei Geschenken, Dekoration oder anderen Vorbereitungen?
• Familien: Geschenke für Trainer, Babysitter, Nachhilfe oder Putzhilfe besorgen.
• Schulkinder und Eltern: Keine Panik, jedes Jahr vor Weihnachten häufen sich die Klausuren und Tests. Das geht vorbei.
• Post: Pakete verschicken, Weihnachtskarten schreiben und verschicken.
• Dekoration: Weihnachtlich schmücken.

1 Woche bis Weihnachten
• Dekoration: Vervollständigen, Baum besorgen und gegebenenfalls schon aufstellen.
• Menü: Einkaufsliste erstellen, einkaufen.
• Diverses: Ist die Festtagskleidung bereit? Gibt es genügend Geschirr und Stühle für Gäste? Geschenke einpacken.
• Weihnachtstag: Falls Absprachen nötig sind: Gottesdienstbesuch: ja / nein? Wie ist der Ablauf am Heiligabend: Wann werden die Geschenke ausgepackt? Wann wird gegessen, gesungen, getanzt? Wann geht man bei Oma vorbei, welche Filme werden geschaut (TV oder Streaming-Dienst)?

Tipp: Den Weihnachtsabend völlig stressfrei genießen!

Sätze für den Familienfrieden
Hohles Phrasendreschen ist eigentlich kein guter Weg der Kommunikation. An Weihnachten könnte es aber je nach Situation hilfreich sein, sich eine kleine Auswahl von Pauschalsätzen zurechtzulegen. Die Beispiele sind willkürlich ausgewählt und mit einem Augenzwinkern zu verstehen – aber vielleicht hilft das eine oder andere, um den Familienfrieden zu bewahren. Einige Phrasen eignen sich auch hervorragend zum wiederholten Aufsagen.

• JA! Dieser Baum ist eine Wucht. Schöner, größer und frischer als im vergangenen Jahr.
• Das Essen ist vorzüglich und das hast du alles selbst gekocht?
• Köstliches Weihnachtsgebäck.
• Das Kind singt wie ein Engel!
• Wie schön er / sie schon auf der Gitarre / der Flöte / der Geige / dem Klavier spielen kann!
• Diese Weihnachts-CD ist immer wieder ein Hit!
• Schwiegermutter soll auf alle Fälle kommen und wir freuen uns, wenn sie unter unserem Baum sitzt.
• Du bist heute Abend so eine wunderbare Erscheinung, neben Dir verblasst sogar der Weihnachtsbaum.
• So schön dekoriert!
• Ach, die Weihnachtsgeschichte, von der bekomme ich nie genug.
• Früher war Weihnachten immer besser, SELBSTVERSTÄNDLICH!
• „Früher war mehr Lametta.“ (Der Klassiker frei nach Loriot)

Frohes Fest!

verbraucherblick Weihnachtsfahrplan - DOWNLOAD per Klick

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Spartipp Brückentage 2019

Im Jahr 2019 haben Arbeitnehmer einige Möglichkeiten, sich mit wenigen Urlaubstagen möglichst lange freizunehmen. Wer früh plant, kann sich auch früh in die Urlaubslisten im Büro eintragen und so ein paar Urlaubstage sparen. Die Klassiker mit den Donnerstag-Feiertagen Fronleichnam und Christi Himmelfahrt kennen die meisten sicherlich. Im kommenden Jahr ergeben sich aber sogar 5 Brückentage und es gibt sehr geschickte Verbindungen mit mehreren Brückentagen – zwei Beispiele:

1. Ostern und 1. Mai: Wer vom 19.4.2019 bis zum 5.5.2019 Urlaub nimmt, der hat 17 Tage am Stück frei, braucht aber nur 8 Urlaubstage dafür. In der Zeitspanne liegen nämlich 3 Feiertage.

2. Pfingsten und Fronleichnam: Mit nur 8 Urlaubstagen ist es möglich vom 8. bis zum 23. Juni freizunehmen. Das sind 16 freie Tage am Stück.

Insgesamt liegen kaum Feiertage auf einem Wochenendtermin und die Weihnachtswoche ist mit 2 beziehungsweise 2,5 Urlaubstagen ganz frei.

Tipp: Genießen Sie die Feier- und Brückentage im Jahr 2019 doppelt – 2020 fallen wieder einige Feiertage auf ein Wochenende.

Mehr lesen Sie in verbraucherblick 11/2018.

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